Bierglazen - Glazen.nl

Biergläser

Schenke dasselbe Bier in ein Väschen und in einen bauchigen Kelch, und du schmeckst zwei verschiedene Biere. Das liegt an der Schaumkrone: Sie hält Kohlendioxid zurück und wirkt wie ein Deckel, durch den das Aroma hindurchmuss. Ein schlankes, gerades Glas trägt die Krone stabil und hält ein Pils frisch. Ein bauchiger Kelch gibt den Hefearomen eines Trappistenbiers hingegen Raum und lässt sie zu deiner Nase aufsteigen.

Auf dieser Seite stehen alle Formen nebeneinander: Flöten mit 19 cl, Väschen mit 25 bis 34 cl, tulpenförmige Gläser für Spezialbier, Degustationskelche auf Stiel und originale Markengläser von Brauereien wie Duvel, Orval, Westmalle und Leffe. Außerdem gibt es die robusten Gastronomiegrößen von Bormioli Rocco und Mammoet, die im Zwölferpack erhältlich sind.

Gebraut für maximalen Genuss

Das richtige Glas für jedes Bier

Ein gutes Bierglas kann mehr, als nur Bier zu servieren. Form, Öffnung und Fassungsvermögen bestimmen, wie sich der Schaum entwickelt, wie Aromen freigesetzt werden und wie das Bier vom ersten Schluck bis zum letzten Tropfen im Gleichgewicht bleibt. Mit dem richtigen Glas schmeckst du Bier so, wie es gedacht ist.

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Onis Napoli Grande Bierglazen 45 Cl - 6 Stuks - Glazen.nlOnis Napoli Grande Bierglazen 45 Cl - 6 Stuks - Glazen.nl

FAQ

Je schwerer das Bier, desto bauchiger das Glas

Die Faustregel ist einfach: Je schwerer das Bier, desto bauchiger das Glas. Pils trinkst du aus einem geraden oder leicht konischen Glas mit 19 bis 25 cl, denn so bleibt es bis zum letzten Schluck kalt und die Krone sieht ordentlich aus. Für Weizenbier nimmst du ein dickwandiges Glas mit 25 bis 33 cl und weiter Öffnung, damit das trübe Bier seinen vollen Schaum aufbauen kann. Tripel, Dubbel und Quadrupel gehören in einen bauchigen Kelch auf Fuß mit 33 bis 44 cl, wo Alkohol und Hefe Raum bekommen, ohne dass sich das Bier zu schnell erwärmt.

Achte außerdem auf den Fuß. Ein Glas mit Stiel oder Fuß fasst du an, ohne die Hand ans Bier zu legen, und bei einem Trappisten, der bei zwölf Grad bleiben soll, macht das pro Viertelstunde ein paar Grad aus. Markengläser der Brauereien sind auf genau dieses eine Bier zugeschnitten und tragen das Logo, sodass am Tisch sofort klar ist, was ins Glas gehört. Neutrale Gastronomieserien von Bormioli Rocco oder Mammoet sind dagegen für größere Auflagen gedacht und kommen im Zwölferpack, sodass du in Kneipe oder Kantine mit einer Handvoll Formen auskommst. Für draußen, auf der Terrasse oder auf einem Festival, gibt es dieselben Formen aus Kunststoff, der aus einem Meter Entfernung wie Glas aussieht, aber zwischen barfüßigen Gästen nicht zerbricht.

Einschenken, Schaum und Temperatur

Das Einschenken ist die halbe Arbeit. Halte das Glas in einem Winkel von etwa fünfundvierzig Grad, gieße ruhig an der Wand entlang und stelle das Glas aufrecht, sobald es halb voll ist, damit der letzte Strahl die Krone aufbaut. Zwei Finger Schaum sind beim Pils die Norm, beim Spezialbier darf es mehr sein. Schaum, der sofort zusammenfällt, bedeutet fast immer ein fettiges Glas und kein schlechtes Bier.

Die Temperatur ist die zweite Stellschraube. Pils schenkst du bei vier bis sechs Grad aus, Blond und Weizen bei sechs bis acht und schwere Trappisten bei zehn bis zwölf. In einem gekühlten Glas kondensiert Feuchtigkeit an der Innenwand und bricht den Schaum, lass das Glas nach dem Spülen also lieber abtropfen, statt es ins Gefrierfach zu stellen. Bleibt bei einer Verkostung immer wieder Bier im Glas stehen, dann nimm ein kleines Degustationsglas mit 15 bis 20 cl, statt jedes Mal ein großes Glas halb zu füllen. So probierst du an einem Abend mehr Sorten, und im kleinen Glas bleibt das Bier auch länger auf Temperatur, als wenn es unten in einem großen Kelch wartet.

Fett ist der Feind deiner Schaumkrone

Biergläser verlangen eine eigene Behandlung, denn Fett ist hier der Feind. Reste von Spülmittel, Klarspüler oder Fett von Fingern und vom Spüllappen sorgen dafür, dass die Schaumkrone innerhalb von Sekunden zusammenfällt und Bläschen an der Wand kleben bleiben. Spüle Biergläser deshalb getrennt von fettigen Tellern und spüle sie reichlich mit kaltem Wasser nach.

In der Gastronomie nimmst du am besten eine eigene Gläserspülmaschine ohne Klarspüler, und zu Hause funktioniert eine Bürste mit einem neutralen Mittel besser als eine volle Spülmaschine. Trockne nicht mit einem Geschirrtuch ab, das vorher für Pfannen im Einsatz war, denn damit bringst du genau das Fett zurück, das du gerade entfernt hast. Lass die Gläser lieber kopfüber auf einem Rost abtropfen. Markengläser mit Aufdruck oder Goldrand machst du besser von Hand, denn der Aufdruck nutzt sich in der Maschine mit der Zeit ab und ein Goldrand verfärbt sich. Ein Glas, das du lange nicht benutzt hast, spülst du vor Gebrauch kurz aus: Staub im Schrank bricht die Schaumkrone genauso gut wie Fett.

Weiterschauen nach Biersorte

Weißt du schon, welches Bier du ausschenkst, kannst du gezielter wählen. Die Kelche und Tulpen für Trappist, IPA und Weizen findest du bei den Spezialbiergläsern, und die großen Größen mit Henkel bei den Bierkrügen. Für eine Verkostung sind die kleinen Degustationsgläser praktischer als ein volles Glas. Willst du Bier und Limonade aus demselben Modell ausschenken, schau bei den Longdrinkgläsern, und suchst du ein komplettes Paket auf einmal, stehen die Gläsersets bereit. Um deine Gläser fettfrei zu halten, sind die Gläserbürsten das richtige Werkzeug, und gehst du nach dem Bier zu Stärkerem über, findest du die Mengenverhältnisse auf den Cocktailseiten oder gleich beim Kopstoot.