Das Rezept
für deinen Tisch
Rum, Ananassaft, Orangensaft und Kokoscreme mit Eis kräftig shaken.
In ein Tiki- oder Highball-Glas mit Crushed Ice gießen.
Großzügig frische Muskatnuss darüberreiben – das ist das Markenzeichen.
Mit einem Ananasstück garnieren.
Die Geschichte
Daphne Henderson führte in den siebziger Jahren die Soggy Dollar Bar auf Jost Van Dyke, einer Bucht ohne Anlegestelle: Die Besucher schwammen zur Bar und bezahlten mit durchnässten Dollars – daher der Name. Ihr Hauscocktail wurde unter Seglern legendär. Charles Tobias von der Rum-Marke Pusser's probierte ihn, bekam das genaue Rezept nicht heraus, entwickelte seine eigene Version und ließ – zum Unmut so mancher Barkeeper – sogar den Namen „Painkiller“ als Marke eintragen, gekoppelt an Pusser's Rum. Der Cocktail selbst kümmerte sich nicht darum und eroberte die weltweite Tiki-Szene.
Das richtige Glas
Auf Jost Van Dyke bekommst du ihn in einem schlichten Becher, aber der Painkiller verdient etwas Besseres: einen Tiki-Becher oder ein Ananasglas mit 44 bis 50 cl Fassungsvermögen und reichlich Crushed Ice. Das Relief eines guten Tiki-Bechers sorgt außerdem dafür, dass du das Glas auch mit nassen Händen vom Schwimmen angenehm festhalten kannst – ganz im Stil. Stelle für den theatralischen Abschluss eine Muskatreibe auf den Tisch. Passt kein Tiki-Becher in deinen Schrank, wähle ein hohes Modell aus unseren Hurricane-Gläsern.
Tiki-Ananasglas 50 cl
Tiki-Becher Mug Fu Manchu 43,5 cl
Zusammen € 40,90.
Das richtige Werkzeug
Für einen Painkiller brauchst du neben dem Glas einen Shaker, einen Jigger zum präzisen Abmessen, eine Zitruspresse und eine Muskatreibe. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Bar-Tools & Cocktailsets.
Gläserset (unsere Wahl 01) + 4 Bar-Tools - zusammen € 65,75.
Varianten & Twists
Die Zahlen auf der Karte der Soggy Dollar (2, 3 oder 4) verweisen auf die Rum-Menge - wähle deine eigene Schmerzgrenze. Mit Eis gemixt wird er zu einem tropischen Smoothie. Die offizielle Version verlangt Pusser's Rum, aber jeder vollmundige dunkle Rum mit Körper funktioniert bestens. Noch mehr Inspiration? Stöbere durch mehr als 100 Cocktailrezepte.
Serviertipp
Die Muskatnuss muss frisch gerieben sein: Aus dem Glas ist sie Staub, von einer ganzen Nuss ist sie Parfüm. Klassisches Mischverhältnis zum Merken: 4-1-1 (Ananas, Orange, Kokos) auf einer kräftigen Rum-Basis.
Painkiller 2, 3 oder 4: Wie viel Rum
Die Zahlen auf der Karte der Soggy Dollar Bar auf Jost Van Dyke stehen für die Anzahl der Unzen Rum, also ungefähr 3, 6 und 9 cl. Der Painkiller 2 mit 6 cl ist der Standard und die Version aus unserem Rezept; der 4er mit 9 cl ist eine Angelegenheit für einen ganzen Nachmittag. Die Saftmenge bleibt bei allen drei Varianten gleich: 10 cl Ananassaft, 3 cl Orangensaft und 3 cl Kokoscreme. Beginne mit der 2 und entscheide erst danach, ob du mehr möchtest, denn die Früchte überdecken den Rum fast vollständig.
Painkiller oder Piña Colada
Beide sind cremig und tropisch, funktionieren aber unterschiedlich. Die Piña Colada kommt mit weißem Rum, Kokoscreme und Ananassaft in den Mixer und landet als dicker Smoothie im Glas. Der Painkiller wird statt gemixt geschüttelt, verwendet dunklen Rum und enthält zusätzlich 3 cl Orangensaft, wodurch er dünner, frischer und deutlich weniger süß ausfällt. Das eigentliche Markenzeichen ist die frisch geriebene Muskatnuss obendrauf, die es bei der Colada nicht gibt. Wer die Colada zu schwer findet, wird mit dem Painkiller oft glücklich.
Welcher Rum, wenn du keinen Pusser's hast
Pusser's Navy Rum ist im offiziellen Rezept vorgeschrieben und hat 54,5 Prozent Alkohol sowie einen kräftigen, melassereichen Geschmack. Wenn du ihn nicht hast, wähle einen vollmundigen dunklen Rum aus Jamaika oder Guyana mit mindestens 40 Prozent Alkohol und deutlichen Noten von Rohrzucker und Karamell. Weißer Rum geht vollständig hinter den Früchten unter und ist hier verschenkte Mühe. Ein goldener Rum funktioniert als Mittelweg, allerdings fehlt ihm die Tiefe. Wenn du dem Original möglichst nahekommen möchtest, mische 4 cl dunklen Rum mit 2 cl Overproof-Rum.
Alkoholfreier Painkiller
Das Obst übernimmt in diesem Cocktail so viel Arbeit, dass die 0.0-Version überraschend nah am Original bleibt. Ersetze die 6 cl dunklen Rum durch 4 cl alkoholfreien dunklen Rum oder durch 3 cl starken kalten Schwarztee mit einem halben Teelöffel dunklem Rohrzuckersirup für die Melassenote. Behalte 10 cl Ananassaft, 3 cl Orangensaft und 3 cl Kokoscreme bei und shake genauso kräftig. Auf die frisch geriebene Muskatnuss obendrauf solltest du auf keinen Fall verzichten: Dieses Aroma ist das deutlichste Merkmal eines Painkillers, mit oder ohne Alkohol.
Häufige Fragen
Gibt es ein Rezept für einen Painkiller-Cocktail?
Ja. Schüttle 6 cl dunklen Rum mit 10 cl Ananassaft, 3 cl Orangensaft und 3 cl Kokoscreme, gieße alles über Crushed Ice und reibe großzügig frische Muskatnuss darüber. Garniere mit einem Ananasstück; die Muskatnuss ist das Markenzeichen dieses Tiki-Klassikers.
Was ist ein Painkiller?
Der Painkiller ist ein tropischer Rumcocktail aus der Soggy Dollar Bar auf Jost Van Dyke: dunkler Rum, Ananassaft, Orangensaft und Kokoscreme, abgerundet mit frisch geriebener Muskatnuss. Serviere ihn mit viel Crushed Ice in einem Tiki-Becher oder Ananasglas mit 44 bis 50 cl; siehe unsere Tiki-Gläser.
Was ist der Unterschied zwischen einem Painkiller und einer Piña Colada?
Beide enthalten Rum und Kokos, aber der Painkiller wird mit dunklem Rum, Ananassaft und Orangensaft zubereitet, geshakt und über Crushed Ice serviert. Die Piña Colada wird mit weißem oder goldenem Rum und ausschließlich Ananassaft zubereitet und zu einer dicken, cremigen Mischung gemixt.
Welchen Rum verwendest du für einen Painkiller?
Traditionell Pusser's, der Rum, der sogar den Namen Painkiller als Marke eintragen ließ. Jeder vollmundige dunkle Rum funktioniert jedoch prima. Auf der Karte der Soggy Dollar stehen die Nummern 2, 3 und 4: Sie beziehen sich auf die Anzahl der Maßeinheiten Rum in deinem Glas.
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