Das Rezept
für deinen Tisch
Den Kupferbecher bis zum Rand mit Eiswürfeln füllen.
Wodka und Limettensaft darübergeben.
Mit Ginger Beer auffüllen und einmal vorsichtig umrühren.
Mit einer Limettenspalte und einem Minzzweig garnieren.
Die Geschichte
Der Moscow Mule entstand aus zwei Notlagen: John Martin musste seine gerade gekaufte Marke Smirnoff-Wodka in einem Land verkaufen, in dem Whiskey getrunken wurde, und Jack Morgan, Besitzer des Cock'n Bull Pubs in Hollywood, saß auf Kellern voller selbstgemachtem Ginger Beer. Gemeinsam – der Legende nach mit einer Partie unverkäuflicher Kupferbecher einer russischen Einwanderin – erfanden sie 1941 den Moscow Mule. Clevere Vermarktung mit Polaroids trinkender Stars erledigte den Rest: Innerhalb von zehn Jahren trank ganz Amerika Wodka.
Das richtige Glas
Kupfer leitet Kälte besser als Glas: Innerhalb einer Minute ist der gesamte Becher eiskalt und außen bildet sich die charakteristische Kondensschicht. Genau deshalb gehört der Moscow Mule in einen Kupferbecher mit etwa 45 bis 50 cl Fassungsvermögen und lebensmittelechter Innenbeschichtung. Du bevorzugst Glas? Dann wähle ein Mule-Glas mit Relief – auch darin lässt sich der Drink wunderschön servieren. In unserer Moscow-Mule-Kategorie findest du beide Varianten. Wenn du Glas statt Kupfer bevorzugst, kannst du ihn in einem hohen Modell aus unserer Longdrinkgläser-Kollektion servieren.
Speakeasy Moscow Mule Cocktailglas Curved 45 cl
RCR Tattoo Moscow Mule 42 cl (4 Stück)
Beide Sets – samen 73,90 €, kostenloser Versand ab 50 €.
Varianten & Twists
Mit Gin heißt er London Mule, mit dunklem Rum ein Verwandter des Dark ’n Stormy, mit Bourbon ein Kentucky Mule – der Kupferbecher passt zu allen. Zerstoße etwas Gurke darin für eine frische Sommervariante. Frischer Ingwersirup zusätzlich zum Ginger Beer macht ihn besonders würzig. Lust auf mehr Inspiration? Stöbere durch alle 80 Cocktailrezepte.
Serviertipp
Der Unterschied zwischen Ginger Beer und Ginger Ale ist groß: Ginger Beer ist trüber und würziger und macht den echten Mule aus. Stelle die Becher für einen maximalen Frost-Effekt eine Viertelstunde ins Gefrierfach.
Ginger Beer oder Ginger Ale
Dieser Unterschied bestimmt den gesamten Cocktail. Ginger Beer wird mit frischem Ingwer gebraut oder fermentiert, ist trüb und hat eine scharfe, pfeffrige Note; Ginger Ale ist klar, gesüßt und deutlich milder. Mit Ginger Ale erhältst du eine flache Wodkalimonade, in der der Ingwer kaum zur Geltung kommt. Sieh auf dem Etikett nach dem Ingwergehalt und wähle eine Marke, bei der Ingwer weit oben in der Zutatenliste steht. Hast du nur Ginger Ale zu Hause, rühre 1 cl frischen Ingwersirup in den Cocktail; das kommt dem Original nahe, auch wenn das Ergebnis süßer bleibt.
Kupferbecher reinigen und sicher verwenden
Kupfer reagiert mit Säure, daher hat ein guter Mule-Becher eine Innenbeschichtung aus Zinn, Nickel oder Edelstahl. Überprüfe das beim Kauf und lasse einen unbeschichteten Becher niemals stundenlang gefüllt stehen. Spüle ihn von Hand in lauwarmem Seifenwasser und reibe ihn anschließend sofort trocken, denn die Spülmaschine greift die Beschichtung an und lässt das Kupfer matt werden. Wird die Außenseite grün oder braun, reibe sie mit einem Esslöffel Salz und etwas Zitronensaft ein, spüle sie ab und trockne sie nach. Zweimal im Jahr genügt.
Alkoholfreier Moscow Mule
Lässt du den Wodka weg, bleiben Limette und Ginger Beer übrig – das lässt sich zwar gut trinken, wirkt aber etwas dünn. Fülle die 4,5 cl lieber mit alkoholfreiem 0,0-Wodka auf oder verwende 3 cl kräftigen, kalten Ingwertee mit ein paar Tropfen alkoholfreier Bitters für mehr Tiefe. Halte dich an 1,5 cl frischen Limettensaft und 12 cl Ginger Beer und fülle den Becher ebenso großzügig mit Eis. Das Kupfer wird genauso kalt und beschlägt ebenso schön – und für die meisten Gäste macht genau das den halben Unterschied zum Original aus.
Wie viel Ginger Beer kommt in ein Glas?
Das gesuchte Verhältnis beträgt ungefähr eins zu drei: 4,5 cl Wodka auf 12 cl Ginger Beer, dazwischen 1,5 cl frischer Limettensaft. In einem Becher mit 45 bis 50 cl Fassungsvermögen reicht das zusammen mit Eis genau bis zum Rand. Wenn du ein größeres Glas nimmst, halte dasselbe Verhältnis ein, statt einfach mehr Ginger Beer hinzuzufügen, sonst verschwindet der Wodka vollständig. Eine 20-cl-Flasche reicht für anderthalb Cocktails, also solltest du für je sechs Gäste drei bis vier Flaschen vorrätig haben.
Häufig gestellte Fragen
Was ist in einem Moscow Mule enthalten?
Ein Moscow Mule besteht aus 4,5 cl Wodka, 1,5 cl frischem Limettensaft und 12 cl Ginger Beer, serviert auf viel Eis in einem Kupferbecher. Mit einer Limettenspalte und nach Belieben einem Zweig Minze garnieren. Dieser Klassiker aus dem Jahr 1941 braucht keine weiteren Zutaten.
Wie bereitet man einen einfachen Moscow Mule zu?
Fülle den Becher bis zum Rand mit Eiswürfeln, gieße den Wodka und den Limettensaft darüber, fülle mit Ginger Beer auf und rühre einmal vorsichtig um. Mit Limette garnieren und fertig. Alles wird im Glas zubereitet, du brauchst für diesen Cocktail also keinen Shaker oder kein Sieb.
Warum wird ein Moscow Mule in einem Kupferbecher serviert?
Kupfer leitet Kälte besser als Glas: Innerhalb einer Minute ist der gesamte Becher eiskalt und es bildet sich eine Kondensschicht, die den scharfen Ingwerbiss bewahrt. Wähle einen Becher mit 45 bis 50 cl Fassungsvermögen und lebensmittelechter Innenbeschichtung und stelle ihn vorher kurz ins Gefrierfach; siehe unsere Moscow-Mule-Gläser.
Wie viel Ginger Beer steckt in einem Moscow Mule?
Rechne mit 12 cl Ginger Beer pro Cocktail, gegenüber 4,5 cl Wodka und 1,5 cl frischem Limettensaft. Verwende Ginger Beer und kein Ginger Ale: Ersteres ist trüber und würziger und macht den Unterschied zwischen einem echten Mule und einem süßen Longdrink aus.
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