Wein
Wein ist vergorener Traubensaft. Die Farbe steckt nicht im Saft, sondern kommt aus der Schale. Auf dieser Seite erfährst du, was in der Flasche steckt, wie aus derselben Traube Weißwein, Rosé und Rotwein entstehen können und welches Glas du dazu nimmst.


Wein nach Sorten
Weißt du schon, in welche Richtung es gehen soll? Jede Sorte hat bei uns eine eigene Seite. Dort findest du die Rebsorten, den Geschmack, die Temperatur und das passende Glas.

Weißwein
Von einem knackigen Sauvignon Blanc bis zu einem vollmundigen Chardonnay, der im Eichenfass gereift ist.
Zum Weißwein →
Rotwein
Merlot, Cabernet Sauvignon und die anderen, was Eichenholz mit dem Wein macht und wie warm du ihn servierst.
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Rosé
Wein aus blauen Trauben, deren Schalen nur kurz mitgären. Du servierst ihn gekühlt bei 8 bis 10 Grad.
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Champagner
Nur Schaumwein aus der Champagne darf so heißen. Hier erfährst du auch, was brut und demi-sec bedeuten.
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Prosecco
Was Prosecco ist, wie trocken oder süß er sein kann und aus welchem Glas er am besten schmeckt.
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Cider
Aus Äpfeln und nicht aus Trauben hergestellt. Deshalb gibt es eine eigene Seite mit passenden Gläsern.
Weiter zu Cider →Auf unserer Getränkeseite findest du jede Art und jede Marke, die wir behandeln, von Wein bis Whisky.
Die Farbe steckt in der Schale, nicht im Saft
Aus einer Traube kommt immer farbloser Saft, auch wenn es eine blaue Traube ist. Die Farbe des Weins stammt aus der Schale. Ob man Weißwein, Rosé oder Rotwein erhält, hängt also nicht von der Traube ab, sondern davon, wie lange die Schalen im Most bleiben. Bei Rotwein sind es 24 Stunden, bei Rosé 8 bis 14 Stunden, und bei Weißwein werden sie meist gar nicht erst hineingegeben. Je länger, desto dunkler. Der Unterschied zwischen Rosé und Weißwein liegt also schlicht in der Schale. Rosé wird aus blauen Trauben gemacht und ist keine Mischung aus Weiß- und Rotwein. Weiß- und Rotwein zu mischen, ist in der EU sogar verboten. Nur Rosé-Champagner ist eine Ausnahme.
Es beginnt mit der Ernte. Wer von Hand liest, lässt unreife und schlechte Trauben gleich am Rebstock hängen. Das kann eine Maschine nicht. Danach werden die Trauben zerdrückt und meist von den Stielen getrennt. So werden die Aromastoffe freigesetzt, die in und unter der Schale sitzen. Der Most gärt langsam, und der Zucker wird zu Alkohol. Weine mit viel Apfelsäure, wie ein vollmundiger Chardonnay, durchlaufen danach noch eine zweite Gärung. Dabei wird die Apfelsäure zu milderer Milchsäure. Nach dem Filtern kommt ein Teil des Weins in Eichenfässer. Das passt längst nicht zu jedem Wein. Chardonnay wird dadurch voll und warm, mit Noten von Vanille, Butter und sogar Karamell. Im Edelstahltank bleibt derselbe Wein hingegen frisch und geradlinig.
Kurz gesagt
Fünf Flaschen, die die Vielfalt im Regal zeigen
Ein trockener Weißwein, ein süßer Schaumwein und eine alkoholfreie Flasche, dazu noch zwei dazwischen. Zusammen zeigen sie, wie unterschiedlich Weine sein können.

Trockener Weißwein
Sauvignon Blanc von der Loire, leicht und frisch. Mit Noten von Zitrusfrüchten, frisch gemähtem Gras und Stachelbeeren, und sehr leicht zu trinken.

Rotwein
Aus Tempranillo, Graciano und Garnacha, kräftig im Glas. Crianza bedeutet, dass dieser Rioja ein Jahr in Eichenfässern gereift ist. Das schmeckt man an den dunklen Früchten, den Zigarrenkisten und dem Leder.

Rosé
Lachsrosa Rosé aus Grenache, Syrah, Cinsault und Carignan. Vollmundig und doch seidig-weich, mit Pfirsich und zarten roten Sommerfrüchten.

Süßer Schaumwein
Süßer Schaumwein aus der Muskatellertraube. Er duftet nach weißen Blüten, Tafeltrauben und Birnen. Er enthält 12,5 Gramm Zucker pro 100 Milliliter und gehört damit zu den süßen Weinen im Sortiment. Mit 5 % ist er außerdem der leichteste.

Alkoholfreier Wein
Alkoholfreier Chardonnay aus der Pfalz, weich und vollmundig. Leicht süß, mit Zitrusfrüchten, Karambole und Vanille.
Jede Sorte hat bei uns eine eigene Seite mit den Rebsorten, dem Geschmack, der Temperatur und dem passenden Glas.
Von knackig frisch bis kräftig und würzig
Zitrusfrüchte, Apfel und manchmal Vanille
Sauvignon Blanc ist knackig frisch, mit Zitrusfrüchten, frisch gemähtem Gras und Stachelbeeren. Pinot Grigio bleibt leicht, mit grünem Apfel, Birne und Zitrusfrüchten. Ist Chardonnay weiß oder rot? Weiß, und diese Traube kann in zwei Richtungen gehen. Aus dem Stahltank frisch und mineralisch oder nach dem Ausbau in Eichenfässern vollmundig und cremig mit Vanille und Butter.
Pfirsich und rote Sommerfrüchte
Die Schalen bleiben nur 8 bis 14 Stunden im Most, sodass von der blauen Traube vor allem die Fruchtigkeit bleibt. Pfirsich und leichte rote Sommerfrüchte, weich und fruchtig.
Von roten Früchten bis zu kräftigen Tanninen
Pinot Noir ist eher leicht. Frisch und fruchtig, mit roten Johannisbeeren, Kirschen und Himbeeren sowie weichen Tanninen. Cabernet Sauvignon ist das Gegenteil. Schwarze Johannisbeeren, Zedernholz und viele Tannine, die in Eichenfässern weicher werden.
Das ist ein Durchschnittswert über das gesamte Sortiment. Moscato ist deutlich süßer, Sauvignon Blanc frischer und Cabernet Sauvignon kräftiger.
So schenkst du Wein ein
Die Temperatur macht bei Wein mehr aus, als du denkst. Ansonsten kommt es darauf an, ruhig einzuschenken und die Flasche rechtzeitig wegzustellen.
Bei der richtigen Temperatur
Frischen, sehr fruchtigen Weißwein servierst du bei 8 bis 10 Grad. Vollmundigen, aromatischen Weißwein bei 10 bis 12 Grad und Rosé gekühlt bei 8 bis 10 Grad. Fruchtiger Rotwein schmeckt bei 14 bis 16 Grad am besten, kräftiger, vollmundiger Rotwein bei 18 Grad. Zu warm? Dann geht die Fruchtigkeit verloren und du riechst vor allem Alkohol. Zu kalt? Dann riechst du weniger und die Säure dominiert.
Zum Glas →Dekantieren oder nicht
Dekantieren bedeutet wörtlich umgießen. Der Wein bekommt mehr Sauerstoff, dadurch entfalten sich Duft und Geschmack. Junger, kräftiger Rotwein braucht das wirklich. Alter Wein dagegen nicht, denn er entwickelt sich dann zu schnell. Dekantiere ihn eine halbe bis drei Stunden vorher. Eine alte Flasche mit viel Bodensatz stellst du einen Tag vorher aufrecht hin.
Dekantierkaraffen →Einschenken und lagern
Eine Flasche mit 75 cl reicht für etwa sechs Gläser. Rotwein schenkst du bis knapp unter die breiteste Stelle des Glases ein, damit du ihn schwenken kannst, ohne etwas zu verschütten. Weißwein und Rosé dürfen bis knapp darüber reichen. Eine geöffnete Flasche stellst du an einen dunklen Ort, der etwas wärmer ist als dein Kühlschrank.
Mehr zur Lagerung →Cocktails mit Wein
In einem Weincocktail steckt fast nie stiller Wein. Meist ist Schaumwein die Basis. Für diese vier Klassiker öffnest du eine Flasche trockenen Schaumwein.

Kir Royal
Crème de Cassis ins Glas geben und dann langsam mit trockenem Schaumwein auffüllen.
Bellini
Pfirsichpüree ins Glas geben und mit trockenem Schaumwein auffüllen.
Mimosa
Zur Hälfte Orangensaft, zur Hälfte Bubbles. Mehr braucht es nicht.
Alkoholfreier Spritz
Wie ein Spritz, nur mit einem alkoholfreien Schaumwein.Fragen zu Wein
Ist deine Frage nicht dabei? Sieh dir unsere Cocktailrezepte an oder schreib uns eine Nachricht.
Zu den Cocktailrezepten →Was ist Wein und wie viel Prozent Alkohol enthält er?
Was ist der Unterschied zwischen Rosé, Weiß- und Rotwein?
Ist Rosé eine Mischung aus Rot- und Weißwein?
Bei welcher Temperatur serviert man Wein?
Wie viele Gläser bekommt man aus einer Flasche Wein?
Wie lange ist eine geöffnete Flasche Wein haltbar?
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