Das Rezept
für deinen Tisch
Zucker und Limettensaft ins Glas geben und rühren, bis sich der Zucker auflöst.
Die Minzblätter kurz zwischen den Händen klatschen und sanft ins Glas drücken – nicht zerreiben, das macht sie bitter.
Das Glas mit Crushed Ice füllen, den Rum darübergießen und kurz umrühren.
Mit Sodawasser, einer weiteren Schicht Eis und einem großzügigen Zweig Minze auffüllen.
Die Geschichte
Die Wurzeln des Mojito liegen im Kuba des 16. Jahrhunderts, wo Seeleute ein raues Getränk aus Aguardiente, Limette und Minze tranken – den „Draque“, benannt nach dem Freibeuter Francis Drake. Als der Rum kultivierter wurde, wurde es auch das Getränk, und irgendwann in Havanna erhielt es den Namen Mojito, möglicherweise abgeleitet von „Mojo“, der kubanischen Limettensoße. Die Bar La Bodeguita del Medio in Havanna beansprucht die moderne Version für sich, unterstützt durch eine (wahrscheinlich erfundene) Unterschrift Hemingways an der Wand. Ob wahr oder nicht: Der Mojito wurde zum Aushängeschild Kubas und ist nicht mehr wegzudenken.
Das richtige Glas
Der Mojito ist ein geschichtetes Getränk – Zucker, Minze, Eis, Rum, Kohlensäure – und braucht daher Höhe. Ein Longdrinkglas mit 36 bis 55 cl ist ideal: hoch genug für alle Schichten Crushed Ice und stabil genug zum Muddeln. Wähle ein Glas mit dickem Boden, damit du unbesorgt andrücken kannst. Ein leicht strukturiertes Glas verleiht dem Ganzen einen kubanischen Vintage-Look. Hohe Gläser mit dickem Boden zum Muddeln findest du in unserer Mojito-Gläser-Kollektion.
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Beide Sets – zusammen 36,94 €, kostenloser Versand ab 50 €.
Variationen & Twists
Beim Royal Mojito wird das Sodawasser durch Champagner ersetzt, beim Dirty Mojito kommt ein Schuss dunkler Rum als Float hinzu. Mit Erdbeeren oder Passionsfrucht zauberst du Fruchtvarianten, die sich auf Partys hervorragend machen. Und der Virgin Mojito beweist, dass das Rezept auch ohne Rum funktioniert. Lust auf mehr Inspiration? Stöbere durch alle 80 Cocktailrezepte.
Serviertipp
Serviere ihn mit einem Strohhalm und einem langen Barlöffel, damit die Gäste den Zucker vom Boden umrühren können. Zerschlage die Minze niemals: Zerdrücken setzt Aroma frei, Zerreißen erzeugt Bitterkeit.
Virgin Mojito: derselbe Geschmack, 0,0
Wenn du die 4,5 cl weißen Rum einfach weglässt, bleibt eine frische Limonade übrig, die vor allem süß schmeckt. Besser funktioniert es, den Rum durch 4,5 cl alkoholfreien weißen Rum oder durch 3 cl kalten grünen Tee mit einem halben Teelöffel Limettenabrieb zu ersetzen; das sorgt für die leicht bittere Struktur, die der Rum normalerweise liefert. Halte dich an die 3 cl frischen Limettensaft und die zwei Teelöffel Rohrzucker und zerdrücke die Minze genau wie zuvor. Auf unserer Website ist der Virgin Mojito außerdem als eigenes Rezept ausgearbeitet.
Erdbeer-Mojito und andere Fruchtvarianten
Zerdrücke drei reife Erdbeeren zusammen mit dem Rohrzucker und dem Limettensaft, bevor du die Minze hinzufügst, und lasse den Rest des Rezepts unverändert. Nimm nicht mehr, denn zu viel Fruchtfleisch macht das Glas trüb und verstopft den Strohhalm. Passionsfrucht funktioniert genauso gut: Das Fruchtfleisch einer halben Frucht reicht aus. Bei Himbeeren oder Brombeeren lohnt es sich, die Mischung vor dem Auffüllen kurz durch ein Sieb zu geben. Erhöhe die Zuckermenge nicht, auch nicht bei sauren Früchten, denn das Obst bringt selbst Süße mit.
Mojito für eine Gruppe aus dem Krug
Für sechs Gläser mischst du 27 cl weißen Rum, 18 cl frischen Limettensaft und zwölf Teelöffel Rohrzucker in einem eineinhalb Liter großen Krug und rührst, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Gib fünfzig Minzblätter hinzu, drücke sie leicht an und stelle den Krug eine Stunde kalt. Siebe die Minze anschließend heraus, sonst wird alles bitter. Fülle die Gläser beim Servieren mit Crushed Ice, schenke sie zu zwei Dritteln voll und fülle jedes Glas mit etwa 4 cl Sodawasser auf. Frische Minze steckst du direkt ins Glas.
Muddlen, ohne die Minze zu zerreiben
Der häufigste Fehler ist das Zerreiben. Minzöl befindet sich an der Oberfläche des Blattes und wird bereits durch leichten Druck freigesetzt; die bitteren Stoffe sitzen in den Blattadern und werden erst freigesetzt, wenn du drehst und quetschst. Lege die Blätter auf den Rohrzucker und den Limettensaft, drücke zwei- oder dreimal gerade nach unten und höre dann auf. Die Zuckerkörner wirken dabei als Schleifmittel – genau deshalb funktioniert Rohrzucker besser als Sirup. Wenn du schwarze Stückchen im Glas siehst, bist du zu weit gegangen.
Häufige Fragen
Was ist alles in einem Mojito enthalten?
Ein Mojito enthält 4,5 cl weißen Rum, 3 cl frischen Limettensaft, 2 Teelöffel Rohrzucker, 8 bis 10 frische Minzblätter, Sodawasser und Crushed Ice. Löse den Zucker zuerst im Limettensaft auf; drücke die Minze nur sanft an, denn Zerreiben macht den Cocktail bitter.
Wie mache ich den perfekten Mojito?
Löse zuerst den Rohrzucker im Limettensaft auf, drücke die Minze sanft an, fülle das Glas mit Crushed Ice und gieße den Rum darüber. Fülle mit Sodawasser auf und garniere mit einem großzügigen Zweig Minze. Verwende ein hohes Glas mit dickem Boden, in dem du die Zutaten andrücken kannst; siehe unsere Longdrinkgläser.
Wie mache ich einen originalen Mojito?
Die kubanische Basis besteht aus weißem Rum, frischem Limettensaft, Rohrzucker, Minze und Sodawasser. Der Drink wird im Glas zubereitet und nicht geschüttelt. Verwende keinen fertigen Sirup oder Limettenkonzentrat und klatsche die Minze nur kurz zwischen deinen Händen, genau wie in Havanna.
Wie macht man einen Mojito ohne Alkohol?
Lass den Rum weg und fülle mit zusätzlichem Sodawasser oder sprudelndem Limettenwasser auf; der Rest des Rezepts bleibt unverändert. Zucker, Limette, Minze und viel Crushed Ice bewahren den Charakter vollständig. Unser vollständiges Rezept findest du auf der Seite Virgin Mojito.
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