Orange, spritzig und untrennbar mit sommerlichen Terrassen verbunden: Der Aperol Spritz ist seit Jahren der meistservierte Aperitif Europas, und diesen Status wird er so bald nicht verlieren. Mit der goldenen 3-2-1-Regel und einem großzügig mit Eis gefüllten Glas gelingt er dir zu Hause genauso gut wie in Venedig.

Basis: Aperol & Prosecco5 ZutatenGlas: Spritzglas / großes Weinglas
Aperol-Spritz-Cocktail im Spritzglas / großen Weinglas
APEROL SPRITZ ✶ APEROL & PROSECCO ✶ SPRITZGLAS / GROSSES WEINGLAS ✶ SHAKEN & SERVIEREN ✶

Das Aperol-Spritz-Rezept
für deinen Tisch

Für wie viele Personen?
Zutaten
1 Person
9 clProsecco (3 Teile)
6 clAperol (2 Teile)
3 clSodawasser (1 Teil)
Halbe ScheibeOrange
Viel Eis
Aperol Spritz zubereiten: Schritt für Schritt
1

Ein großes Wein- oder Spritzglas großzügig mit Eiswürfeln füllen.

2

Zuerst den Prosecco eingießen, damit der Aperol nicht am Boden hängen bleibt.

3

Aperol hinzufügen und mit einem Schuss Sodawasser auffüllen.

4

Einmal vorsichtig umrühren und mit einer halben Orangenscheibe garnieren.

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Das Aperol-Spritz-Rezept kurz und knapp

Wer das Aperol-Spritz-Rezept einmal kennt, vergisst es nie wieder: 3-2-1. Drei Teile Prosecco (9 cl), zwei Teile Aperol (6 cl) und ein Teil Sodawasser (3 cl), über ein mit Eis gefülltes Glas gegossen. Schenke genau in dieser Reihenfolge ein, zuerst den Prosecco, dann den Aperol, und die Farben vermischen sich von selbst zu diesem charakteristischen Sonnenuntergangsorange. Mit einer halben Orangenscheibe garnieren und fertig.

Der Unterschied zwischen einem mittelmäßigen und einem perfekten Spritz liegt in drei Details. Verwende einen Brut oder Extra Dry Prosecco, niemals einen süßen; der Aperol bringt bereits genug Zucker mit. Achte darauf, dass alles eiskalt ist, bevor du einschenkst, denn lauwarmer Prosecco lässt das Eis schmelzen und verwässert das Glas innerhalb weniger Minuten. Und nimm reichlich Eiswürfel: Ein halbvolles Glas schmilzt schneller als ein volles.

Dieses Aperol-Spritz-Rezept ist bewusst für eine Person geschrieben, aber mit der Personenangabe oben kannst du es mühelos für den ganzen Tisch umrechnen. Wenn du ihn für eine Gruppe zubereitest, mische ihn niemals vorher in einem Krug. Schenke jedes Glas einzeln ein, damit die Kohlensäure erhalten bleibt. Das richtige Glas dazu? Ein Spritzglas oder ein großes Ballonglas mit etwa 49 cl, wie die Sets in unserer Kollektion Aperol-Spritz-Gläser.

Die Geschichte

Der Spritz stammt aus der Zeit, als österreichische Soldaten im Veneto den lokalen Wein zu kräftig fanden und um einen „Spritzer“ Wasser baten. Die Venezianer machten daraus ihre eigene Version mit Bitterlikör und Sprudel. Aperol, 1919 von den Brüdern Barbieri in Padua auf den Markt gebracht, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zum prägenden Geschmack dieser Tradition. Der weltweite Durchbruch kam nach 2003, als Campari die Marke übernahm und den Spritz zum sommerlichen Lebensgefühl machte. Inzwischen ist das Getränk auch in den Niederlanden ein Dauerbrenner: Die Spritz-Kategorie wächst jedes Jahr weiter, das ganze Jahr über.

Das richtige Glas

Ein Spritz gehört in ein großes, bauchiges Stielglas: viel Platz für Eis, Bläschen und die leuchtend orange Farbe. Ein spezielles Spritzglas mit etwa 49 cl ist ideal, aber ein großzügiges Ballonglas funktioniert genauso gut. Der Stiel hält deine Hand vom Eis fern, damit das Getränk länger kalt bleibt. In unserer Aperol-Spritz-Kategorie haben wir die besten Gläser bereits zusammengestellt. Ein großes Weinglas mit Stiel erfüllt genau denselben Zweck. Schau dir dazu unsere Weingläser an.

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Das richtige Werkzeug

Für einen Aperol Spritz brauchst du neben dem Glas einen Barlöffel zum Umrühren, einen Jigger zum genauen Abmessen und große Eisblöcke. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Bar-Tools & Cocktailsets.

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Womit machst du einen Aperol Spritz?

Für einen Aperol Spritz brauchst du Prosecco. Bekannte Flaschen sind Aperol und Lillet. Auf jeder Getränkeseite erfährst du den Alkoholgehalt, wie es schmeckt, welche Cocktails dazu passen und welches Glas du brauchst.

Flasche Zonin Prosecco DOC Brut 75 cl

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Flasche Aperol 70 cl

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Variationen & Twists

Ersetze den Aperol durch Campari für einen bitteren, feuerroten Spritz oder durch Limoncello für die zitronig-süße Sommerversion. Select und Cynar verleihen Kennern venezianische Tiefe. Mit alkoholfreiem Bitter und alkoholfreiem Schaumwein kann der ganze Tisch mitmachen. Dasselbe Glas, dieselbe Sonne. Noch mehr Inspiration? Stöbere in mehr als 100 Cocktailrezepten.

Serviertipp

Merk dir 3-2-1: drei Teile Prosecco, zwei Teile Aperol, ein Teil Soda. Gießt du die Zutaten in dieser Reihenfolge ein, bekommt dein Spritz ganz von selbst den perfekten Farbverlauf. Serviere dazu eine Schale Chips oder Oliven - Aperitivo ist ein komplettes Ritual.

Gut zu wissen

Das Verhältnis 3-2-1 erklärt

Drei Teile Prosecco, zwei Teile Aperol, ein Teil Soda: Das sind 9, 6 und 3 cl. Dieses Verhältnis ist kein Zufall. Der Prosecco sorgt für Volumen und Prickeln, der Aperol für Bitterkeit und Farbe, und das Soda verdünnt gerade so weit, dass die Süße des Likörs gebrochen wird. Drehst du das Verhältnis um und nimmst gleiche Teile Prosecco und Aperol, wird der Drink schwer und sirupartig. Lässt du das Soda weg, fehlt ihm die Länge. Wenn du ihn weniger süß möchtest, erhöhe zuerst den Prosecco auf vier Teile, bevor du den Aperol anpasst.

Prosecco oder Cava: Was wählst du?

Prosecco ist die offizielle Wahl, und das aus gutem Grund: Die Glera-Traube verleiht ihm Birnen- und Blütennoten, die gut mit der Bitterkeit der Orange im Aperol harmonieren. Cava ist durch die Flaschengärung trockener und hefiger, was den Spritz herber, aber auch weniger fruchtig macht. Beides funktioniert, solange du eine Brut- oder Extra-Dry-Flasche nimmst. Vermeide süßen oder Demi-Sec-Schaumwein, denn dann sammelt sich der Zucker im Likör. Noch wichtiger: Die Flasche muss eiskalt sein, sonst schmilzt das Eis zu schnell und das Glas ist innerhalb von fünf Minuten verwässert.

Alkoholgehalt und Kalorien

Im Glas kommst du auf etwa 10 bis 11 Prozent Alkohol. Aperol selbst hat 11 Prozent und Prosecco etwa 11,5 Prozent. Der Spritz ist also nicht stärker als ein Glas Wein, nur größer. Der Kaloriengehalt liegt bei ungefähr 170 bis 190 pro Glas. Der größte Teil stammt vom Aperol, der etwa 25 Gramm Zucker pro 100 ml enthält. Möchtest du weniger Kalorien, erhöhe die Sodamenge auf 5 cl und reduziere den Aperol auf 4,5 cl. Die Farbe wird etwas blasser, aber der Geschmack bleibt unverkennbar.

Eine Karaffe Aperol Spritz für acht Gäste

Für acht Gläser brauchst du eine Flasche Prosecco mit 75 cl, etwa 50 cl Aperol und 25 cl Soda. Mische niemals alles im Voraus in einer Karaffe, sonst ist die Kohlensäure weg, bevor der erste Gast einschenkt. Was gut funktioniert: Stelle die Flaschen eiskalt, fülle eine große Schüssel mit Eis, schneide die Orange vorher auf und lege einen Messbecher mit 3 cl bereit. Dann schenken sich die Gäste selbst ein und das Verhältnis bleibt sichtbar. Möchtest du trotzdem eine größere Menge vorbereiten, mische nur den Aperol mit dem Soda und gib den Sprudel erst ins jeweilige Glas.

Was ist Aperol Spritz eigentlich?

Was ist Aperol Spritz? Ein Aperitif aus Bitterlikör, Sprudel und einem Schuss Sodawasser, serviert in einem Glas voller Eis. Der Name Spritz geht auf das deutsche Wort „spritzen“ zurück und verweist auf den Brauch, Wein mit Wasser zu verdünnen. Wie macht man Aperol Spritz, wenn man keinen Jigger zu Hause hat? Miss die Zutaten in Teilen mit einem kleinen Glas ab: drei Teile Sprudel, zwei Teile Likör, ein Teil Soda. Solange das Verhältnis stimmt, gelingt der Drink, egal, ob du eine Espressotasse oder einen Messbecher verwendest.

Das Aperol-Spritz-Verhältnis anpassen

Das Mischverhältnis für Aperol Spritz kannst du dir als 3-2-1 merken. Es gilt auch für ein größeres Glas: Skaliere alle drei Mengen entsprechend, sonst verschiebt sich der Geschmack. Wenn du das Verhältnis für Aperol Spritz genau einhalten möchtest, ist ein Jigger praktischer als das Augenmaß, denn bei einem farbigen Likör schenkt man schnell zu großzügig ein. Passe das Aperol-Verhältnis nur an, wenn du bewusst etwas anderes möchtest. Mehr Likör macht den Drink sirupartig, mehr Sprudel macht ihn trockener und länger, und weniger Eis bemerkst du am schnellsten.

Häufig gestellte Fragen

Wie macht man einen Aperol Spritz?

Fülle ein großes Wein- oder Spritzglas großzügig mit Eis, gieße zuerst 9 cl Prosecco ein, gib dann 6 cl Aperol dazu und fülle mit 3 cl Sodawasser auf. Rühre einmal vorsichtig um und garniere mit einer halben Orangenscheibe. Bei dieser Reihenfolge ergibt sich der richtige Farbverlauf von selbst.

Was ist der Unterschied zwischen Aperol und Aperol Spritz?

Aperol ist der Bitterlikör selbst, Aperol Spritz ist der Cocktail, den du damit zubereitest. Aperol trinkt man selten pur; im Spritz wird er mit Prosecco und Sodawasser zu einem leichten Aperitif mit etwa 10 Prozent Alkohol verdünnt. Kurz gesagt: Das eine ist eine Flasche, das andere ein Glas.

Aperol mit Cava oder Prosecco?

Prosecco ist die klassische und offizielle Wahl. Cava funktioniert prima als Alternative, sofern du eine trockene (Brut-)Flasche nimmst, denn ein süßer Schaumwein macht den Spritz schnell zu süß. Wichtiger als die Herkunft ist, dass die Flasche eiskalt ist, bevor du einschenkst.

Was ist der perfekte Aperol Spritz?

Der perfekte Aperol Spritz folgt der 3-2-1-Regel: drei Teile Prosecco, zwei Teile Aperol, ein Teil Sodawasser, auf viel Eis. Gieße in dieser Reihenfolge ein, rühre nur einmal um und garniere mit Orange. Serviere ihn in einem Stielglas mit etwa 49 cl Fassungsvermögen, siehe unsere Aperol-Spritz-Gläser.

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