Wein aus blauen Trauben · Provence, Spanien und Italien · meist 12 bis 13 %

Roséwein

Rosé ist einfach Wein aus blauen Trauben, bei dem die Schalen kurz mit dem farblosen Saft mitgären. Je länger dieser Kontakt dauert, desto dunkler der Wein und desto voller der Geschmack. Die Farbe im Glas verrät also schon etwas über die Flasche.

Wein aus blauen TraubenMeist 12 bis 13 %Hellorange bis erdbeerrosaBei 8 bis 10 Grad servieren
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NIX18 - Kein Alkohol unter 18
Flasche Château de Berne Romance Rosé 75 cl
12 bis 13 %bei den meisten Flaschen
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Wein nach Sorte

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Rosé ist eine der drei Weinfarben. Hier erfährst du mehr über die beiden anderen und über Schaumweine in einer rosafarbenen Variante.

Flasche J. de Villebois Sauvignon Blanc Weißwein 75 cl

Weißwein

Dasselbe Glas wie für Rosé

Weißwein wird im selben schlanken Glas und bei derselben Serviertemperatur wie Rosé serviert, nur fehlt ihm die Farbe aus den Schalen.

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Flasche Catena Malbec Rotwein 75 cl

Rotwein

Einen Tag auf der Schale

Bei Rotwein mazerieren die Schalen 24 Stunden im Most, deutlich länger als bei Rosé. Das sieht und schmeckt man sofort.

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Flasche Moët & Chandon Rosé Impérial Champagner 75 cl

Champagner

Die einzige Ausnahme

Rosé-Champagner ist der einzige Roséwein, dem am Ende der Herstellung Rotwein zugesetzt werden darf.

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Flasche Canti Prosecco Rosé 75 cl

Prosecco

Rosé-Schaumwein

Der italienische Schaumwein, den es auch in einer rosafarbenen Variante gibt und der in fast jedem Spritz zu finden ist.

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Was ist Rosé?

Blaue Trauben, farbloser Saft und kurze Maischestandzeit

Rosé ist Wein aus blauen Trauben, und damit ist das größte Missverständnis gleich aus dem Weg geräumt: Weißwein kommt dabei nicht zum Einsatz. Der Saft aus Trauben ist nämlich immer farblos, auch bei blauen Trauben. Die Farbe steckt in der Schale, und der Winzer lässt die Schalen kurz mit dem Saft vergären. Für Rosé bleiben sie acht bis vierzehn Stunden im Most, während die Schalen bei Rotwein einen ganzen Tag darin liegen. Je länger der Kontakt, desto dunkler der Wein. Mit dieser Einweichzeit bestimmt der Winzer also genau, wie intensiv das Rosa wird. Rosé reicht deshalb von hellem Orange bis kräftigem Erdbeerrosa, und durch die kurze Gärung schmeckt er leicht, erfrischend und fruchtig.

Rotwein mit Weißwein zu Rosé zu mischen, ist nicht erlaubt. In der EU ist es sogar verboten, einen so hergestellten Wein als Rosé zu vermarkten, und auch unter Winzern ist das verpönt. Es gibt genau eine Ausnahme: Rosé-Champagner, dem am Ende der Herstellung Rotwein zugesetzt wird. Welche blaue Traube in der Flasche steckt, unterscheidet sich je nach Region. Grenache, Syrah, Mourvèdre und Tempranillo sind die üblichen Sorten; auf den Flaschen werden sie oft durch Cinsault, Carignan oder Merlot ergänzt. Die Regel, dass Rosé aus blauen Trauben hergestellt wird, kennt eine Ausnahme: Ein Blush wird aus Pinot Grigio hergestellt, einer Traube, deren rosa gefärbte Schale gerade genug Farbe abgibt.

Kurz gefasst

SorteWein aus blauen Trauben, kurz auf der Schale vergoren
AlkoholBei den meisten Flaschen 12 bis 13 %
FarbeVon hellem Orange bis kräftigem Erdbeerrosa
TraubenGrenache, Syrah, Mourvèdre und Tempranillo
HerkunftVor allem Provence, Spanien und Italien
ServierenBei 8 bis 10 Grad, sechs Gläser pro Flasche
Von hell nach dunkel

Sechs Flaschen, von blassem Lachsrosa bis Beerenrot

Die Farbintensität sagt etwas über den Geschmack aus, denn sie hängt von der Traube und davon ab, wie lange die Schalen mitvergoren sind. Diese sechs sind nach ihrer Farbe geordnet, vom hellsten Wein aus der Provence bis zum kräftigsten Spanier.

Flasche Château de Berne Romance Rosé 75 cl

Château de Berne Romance

12 % · Provence

Hellrosa in der Farbe, mit Erdbeere, Pfirsich, Melone und Mango. Blumig, frisch und fruchtig und damit das Paradebeispiel für die Provence.

Passt am besten zu: Salade niçoise, leichten Sommergerichten
Flasche Riporta Rosato Rosé 75 cl

Riporta Rosato

12,2 % · Italien

Brillante, hellrosa Farbe und ein duftendes Bouquet aus wilden Erdbeeren und Granatapfel, unterlegt mit zarten blumigen Noten. Der Geschmack ist frisch und saftig.

Passt am besten zu: Fischgerichten, Antipasti, Schalentieren
Flasche Pierre de Prunet Rosé 75 cl

Pierre de Prunet Rosé

12,5 % · Languedoc

Ein lachsrosa Wein, der für seinen vollen und zugleich seidigen Geschmack geschätzt wird. Leicht zu trinken und kräftig genug für asiatisches Essen.

Passt am besten zum Aperitif und zu asiatischen Gerichten
Flasche Inycon Growers Pinot Grigio Blush Rosé 75 cl

Inycon Growers Pinot Grigio Blush

12 % · Italien

Die Ausnahme in dieser Auswahl, denn er wird aus Pinot Grigio hergestellt, dessen rosa gefärbte Schale für die Blush-Farbe sorgt. Lebendig, voll reifer Himbeeren und Kirschen, weich und saftig.

Passt am besten zum Aperitif
Flasche Mucho Más Rosado Rosé 75 cl

Mucho Más Rosado

13 % · Spanien

Voller Aromen roter Früchte, mit einem intensiven, frischen und süßlichen Geschmack von roten Johannisbeeren, Brombeeren und Kirschen. Das ist die dunklere, süßere Seite des Rosés.

Passt am besten zu: Tapas, Pastete und Wurstwaren
Flasche Cune Rosado Rosé 75 cl

Cune Rosado

13,5 % · Rioja

100 Prozent Tempranillo aus Rioja, mit Himbeeren, Erdbeeren und Blaubeeren im Glas. Ein lakritzartiger Hauch Süßholz und ein kräftiger Abgang machen ihn zum kräftigsten der sechs.

Passt am besten zu: Schalen- und Krustentieren, Paella
Welchen wählst du?

Suchst du etwas Frisches zu einem Salat, nimm einen leichten Provence-Rosé. Trinkst du ihn zu Tapas oder zum Grillen, wähle eine dunkle Flasche aus Spanien.

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Wie schmeckt Rosé?

Immer fruchtig, ansonsten hängt es von der Farbe ab

Farbe

Von hellem Orange bis Erdbeerrosa

Der Geschmack von Rosé hängt von der Traube und der Farbintensität ab, und beides geht Hand in Hand. Eine blasse Flasche ist meist leicht und elegant, eine dunkle vollmundiger und sinnlicher.

Nase

Rote Früchte und Zitrus

In allen Rosés schmeckt man Frucht, von Kirschen und Orangen bis zu Melone und Zitrusnoten. Bei manchen kommen würzige Noten wie Lavendel, Thymian oder Rosmarin hinzu, andere stecken voller reifer roter Früchte.

Gaumen

Leicht und erfrischend

Da die Schalen nur kurz mitgären, bleibt der Geschmack leicht, erfrischend und fruchtig. Der größte Unterschied ist dabei, ob der Wein trocken oder süß ist – von einem leichten, eleganten Rosé zum Aperitif bis hin zu einem würzigen, süßen Wein.

Süße 2/5
Erfrischend 5/5
Fruchtig 4/5
Körper 2/5

Geschmacksprofil eines leichten, trockenen Rosés. Eine dunklere, süßere Flasche schneidet bei Süße und Fruchtigkeit besser und bei Frische deutlich schlechter ab.

So trinkt man ihn

So schenkt man Rosé ein

Rosé trinkt man gekühlt, aus einem schlanken Glas und ganz unkompliziert. Diese drei Dinge machen den Unterschied.

Auf 8 bis 10 Grad kühlen

Rosé serviert man gekühlt bei 8 bis 10 Grad. Ist der Wein zu warm, verliert er seine Fruchtigkeit und vor allem der Alkohol tritt stärker hervor. Ist er zu kalt, riecht man weniger und die Säure dominiert den Geschmack. Direkt aus dem Kühlschrank auf den Tisch – genau richtig.

Das richtige Glas →

Bis knapp über die breiteste Stelle einschenken

Weißwein und Rosé schenkt man bis knapp über die breiteste Stelle des Glases ein, also etwas voller als Rotwein. Aus einer 75-cl-Flasche bekommt man etwa sechs Gläser. Zu dritt leert man beim Essen also eine Flasche.

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Zum Grillen und Aperitif

Ein hellrosa, trockener Rosé passt hervorragend zu gegrilltem Hähnchen oder einem frischen Salat und damit zu fast allem, was vom Grill kommt. Die üppige Fruchtigkeit eines süßen Rosés kommt dagegen bei einem Fruchtdessert am besten zur Geltung.

Von hell nach dunkel →
Aus dem Webshop

Das richtige Glas für Rosé

Rosé gehört in ein schlankes Weißweinglas und nicht in den breiten Kelch eines Rotweinglases. Ein schmaleres Glas hält den Wein länger kühl und lässt die Aromen weniger schnell verfliegen. Das sind die Gläser, die wir selbst empfehlen.

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Häufig gestellte Fragen

Alles, was du noch über Rosé wissen wolltest

Ist deine Frage nicht dabei? Sieh dir unsere Cocktailrezepte an oder nimm Kontakt mit uns auf.

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Wie wird Roséwein hergestellt?
Aus blauen Trauben, deren Schalen kurz mit dem Saft vergoren. Der Saft selbst ist immer farblos, die gesamte Farbe stammt also aus der Schale. Für Rosé ziehen die Schalen acht bis vierzehn Stunden im Most, bei Rotwein dagegen einen ganzen Tag. Durch diese kurze Gärung bleibt der Geschmack leicht, erfrischend und fruchtig.
Woher stammt die Farbe des Roséweins?
Aus der Schale der blauen Traube. Wie lange der Winzer die Schalen mit dem Saft in Kontakt lässt, bestimmt die Intensität des Rosatons: Je länger der Kontakt, desto dunkler der Wein. Die Farbskala reicht von hellem Orange bis zu kräftigem Erdbeerrosa.
Kann man Rosé herstellen, indem man Rot- und Weißwein mischt?
Nein. In der EU ist es verboten, einen auf diese Weise hergestellten Wein als Rosé zu vermarkten, und Winzer und Weinliebhaber sehen das nicht gern. Die einzige Ausnahme ist Rosé-Champagner: Am Ende der Herstellung wird dem weißen Champagner Rotwein hinzugefügt.
Aus welchen Trauben wird Rosé hergestellt?
Meist aus Grenache, Syrah, Mourvèdre und Tempranillo. Auf den Flaschen findet man außerdem Cinsault, Carignan, Merlot und die italienische Nerello Mascalese. Eine Ausnahme ist der Blush: Er wird aus Pinot Grigio hergestellt, einer Traube mit rosafarbenen Schalen.
Wie viel Prozent Alkohol enthält Rosé?
Die meisten Flaschen haben einen Alkoholgehalt von 12 bis 13 %. Ein leichter Provence-Rosé liegt oft bei 12 oder 12,5 %, ein dunkler spanischer Rosé bei bis zu 13 oder 13,5 %. Viel mehr als anderthalb Prozent Unterschied gibt es nicht.
Bei welcher Temperatur schenkt man Rosé ein?
Gekühlt bei 8 bis 10 Grad. Ist der Wein zu warm, verliert er seine Fruchtigkeit und der Alkohol kommt stärker zur Geltung. Ist er zu kalt, riecht man weniger und die Säure dominiert den Geschmack.
Welches Glas verwendet man für Rosé?
Dasselbe Glas wie für Weißwein: kleiner und schmaler als ein Rotweinglas. In einem schmalen Glas bleibt der Wein länger kühl und die Aromen verfliegen nicht sofort, denn der Kelch soll sie gerade festhalten und verteilen. Rosé schenkt man bis knapp über die breiteste Stelle ein, etwas voller als Rotwein.
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