Das Purple-Rain-Rezept
für deinen Tisch
Fülle ein Longdrinkglas bis zum Rand mit Eis.
Gieße den Wodka und den Blue Curaçao auf das Eis und fülle mit kalter Zitronenlimonade auf.
Lass die Grenadine ganz langsam am Rand entlang nach unten laufen. Sie sinkt auf den Boden und färbt den unteren Teil violett.
Stecke eine Limettenscheibe an den Rand. Soll die Farbe überall gleichmäßig sein, rühre erst am Ende um.
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Die Geschichte
1984 brachte Prince Purple Rain heraus, und ein paar Jahre später stand in der halben Welt ein Cocktail mit diesem Namen auf der Karte. Bei echten Klassikern gibt es immer irgendeine Bar, die behauptet, sie habe ihn erfunden. Hier nicht, und ein Rezept, das als das Original gilt, gibt es auch nicht. Es gibt Varianten mit Wodka, mit Gin, mit Beerenlikör und mit Brombeersirup. Sie beginnen alle am selben Punkt. Erst die Farbe, dann der Geschmack. Das ist nicht als Kritik gemeint. Dieser Cocktail ist für den Tisch gemacht, an dem alle ein Foto machen, sobald er serviert wird, und daran ist nichts auszusetzen.
Das richtige Glas
Bei diesem Cocktail kommt es auf die Optik an, deshalb spielt das Glas hier wirklich eine Rolle. Nimm ein hohes, schmales Longdrinkglas mit 33 bis 47 cl, das vollkommen klar ist. In einem schmalen Glas geht das Tiefviolett schärfer in Hellblau über. Ein breites Glas lässt die Farben verschwimmen. Getöntes Glas kommt nicht infrage, und facettiertes Glas bricht den Farbverlauf. Am liebsten nehmen wir ein dünnwandiges Glas mit dickem Boden. So kommen die Farben gut zur Geltung und es steht sicher auf dem Tisch.
Onis Icon Longdrinkglas 47 cl (6 Stück)
Arcoroc Islande Longdrinkglas 33 cl (6 Stück)
Zwölf Longdrinkgläser zusammen € 51,90.
Das richtige Werkzeug
Für einen Purple Rain brauchst du neben dem Glas einen langen Barsrührlöffel, einen Jigger zum genauen Abmessen und lange Eisstäbe. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unserer Bar-Tools- und Cocktailset-Kollektion.
Gläserset (unsere Wahl 01) + 3 Bar-Tools zusammen € 79,80.
Womit machst du einen Purple Rain?
Für einen Purple Rain brauchst du die richtige Basis. Bekannte Flaschen sind Kleiner Feigling und Puschkin. Auf jeder Getränkeseite erfährst du den Alkoholgehalt, wie das Getränk schmeckt, welche Cocktails dazu passen und welches Glas du brauchst.
Variationen & Twists
Nimm Cranberrysaft statt Grenadine, dann wird er weniger süß und etwas erwachsener. Mit Brombeer- oder Holunderlikör erhältst du Violett ganz ohne Tricks. Wenn du statt Limonade Prosecco verwendest, hast du einen festlichen Spritz. Und ohne Wodka wird daraus ein Mocktail, über den sich Kinder riesig freuen. Möchtest du denselben Trick in Blau? Schau beim Blue Lagoon vorbei. Noch mehr Ideen findest du in allen Cocktailrezepten.
Serviertipp
Wie er sich färbt, hängt ganz davon ab, wie viel Grenadine du verwendest. Zu viel und er wird rot. Zu wenig und er bleibt blau. Beginne mit 1,5 cl und gib bei Bedarf noch einen halben Zentiliter hinzu. Verwende klare Zitronenlimonade und keine trübe, denn dadurch wird das Violett stumpf. Und gieße die Grenadine wirklich langsam ein. Je ruhiger du gießt, desto klarer bleiben die Schichten getrennt.
Gut zu wissen
Welche Grenadine und Limonade?
In jedem Purple-Rain-Cocktailrezept steht Grenadine, aber Flasche ist nicht gleich Flasche. Ursprünglich ist Grenadine ein Sirup aus Granatapfel. Viele Flaschen aus dem Supermarkt enthalten vor allem Zuckersirup mit Farbstoff. Ist tatsächlich Granatapfelsaft enthalten, schmeckt der Sirup kräftiger und weniger eindimensional süß. Das schmeckst du hier sofort, weil sonst nur wenig Aroma im Glas ist. Auch das Getränk, das du dazugießt, macht einen Unterschied. Mit Zitronenlimonade bleibt er einfach süß. Bitter Lemon sorgt durch das Chinin für eine leicht bittere Note, die der Süße etwas entgegenwirkt.
Purple-Rain-Drink für eine Gruppe
Auf einer Party willst du den Purple-Rain-Cocktail nicht einzeln zubereiten. Alles vorab zu mischen funktioniert auch nicht. Gib pro Person 4 cl Wodka und 2 cl Blue Curaçao in eine Karaffe und stelle sie kalt. Limonade und Grenadine hältst du getrennt. Fülle beim Servieren jedes Glas mit Eis, gieße die blaue Mischung darüber und fülle es mit 10 cl kalter Zitronenlimonade auf. Erst dann lässt du 1,5 cl Grenadine am Rand hinunterlaufen. Kommt die Grenadine schon in die Karaffe, wird alles gleichmäßig violett und der Farbverlauf ist dahin.
Häufige Fragen
Welches Glas verwendet man für einen Purple Rain?
Ein hohes, klares Longdrinkglas mit 33 bis 47 cl. Entdecke unsere Longdrinkgläser.
Wie bekommt man ihn richtig violett?
Blau und Rot ergeben zusammen Violett. Das Blau kommt vom Blue Curaçao, das Rot vom Grenadinesirup. Mit dem Verhältnis bestimmst du den Farbton. Mehr Grenadine macht ihn rotviolett, weniger blauviolett.
Geht es auch ohne Blue Curaçao?
Ja. Mit Brombeerlikör, Holundersirup oder Cassis erhältst du ein natürliches Violett, ganz ohne Farbstoff. Er schmeckt dann allerdings kräftiger und weniger nach Zitrus.
Kann man einen Purple Rain alkoholfrei zubereiten?
Ja. Lass den Wodka weg und nimm blauen Sirup statt Blue Curaçao. Farbe und Effekt bleiben genau gleich. Einfacher geht ein alkoholfreier Cocktail nicht.
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