So schenkst du ein
ein Ginger Beer in
Schäle den Ingwer mit dem Rand eines Löffels und reibe ihn fein. Gib den Abrieb mit dem Zucker und zwei Esslöffeln heißem Wasser in eine Schüssel und rühre, bis der Zucker aufgelöst ist.
Lass die Mischung zehn Minuten stehen, damit der Saft aus dem Abrieb gezogen wird. Gieße sie anschließend durch ein feines Sieb und drücke das Fruchtfleisch gut aus. Was übrig bleibt, ist Ingwersirup.
Presse die Limette aus und rühre den Saft unter den Sirup. Fülle den Becher oder das Glas zu drei Vierteln mit Eis und gieße den Sirup darüber.
Fülle am Rand entlang mit eiskaltem Mineralwasser auf und rühre einmal kurz um. Probiere und rühre etwas zusätzlichen Sirup ein, wenn du es süßer magst.
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Die Geschichte
Der Name Ginger Beer ist irreführend, denn es enthält so gut wie nie Alkohol. Er stammt aus der Zeit, als das Getränk mit einem Ingwerstarter fermentiert wurde - einem Brei aus geriebenem Ingwer, Zucker und Wasser, in dem sich von selbst Hefen und Bakterien ans Werk machten. Durch diese Fermentation entstand die Kohlensäure, und es blieb ein wenig Alkohol zurück, meist zu wenig, um ins Gewicht zu fallen. Was du heute im Geschäft kaufst, ist in der Regel einfach karbonisiert, aber der Geschmack ist geblieben: trüb, scharf und voller Ingwer. Genau diese Schärfe macht es zum Mixer, um den sich der Moscow Mule und der Dark 'n Stormy drehen.
Das richtige Glas
Ginger Beer gehört in Metall oder dickwandiges Glas, und in beiden Fällen kommt es auf die Kälte an. Ein Kupferbecher übernimmt fast sofort die Temperatur des Eises und beschlägt außen, sodass er sich kalt in deiner Hand anfühlt; das gehört zum Moscow Mule genauso wie die Limette. Möchtest du den Aufbau lieber sehen als fühlen, erledigt ein schweres Glas dieselbe Aufgabe und bietet dabei freie Sicht. Weitere Modelle findest du bei den Cocktailgläsern.
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Das richtige Werkzeug
Für Ginger Beer brauchst du neben dem Glas eine Zitruspresse für den Limettensaft und ein feines Sieb, um die Ingwerreste herauszufiltern. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Bar-Tools & Cocktailsets.
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Welcher Schuss passt in Ginger Beer?
Ginger Beer ist selbst fast immer alkoholfrei. Die beiden Cocktails, um die es hier geht, sind der Moscow Mule mit Wodka und der Dark 'n Stormy mit dunklem Rum. Auf jeder Getränkeseite erfährst du den Alkoholgehalt, wie es schmeckt, welche Cocktails dazu passen und welches Glas du brauchst.
Variationen & Twists
Mit mehr Ingwer wird er schärfer, mit weniger Zucker trockener; beginne mit diesem Verhältnis und passe ihn anschließend an. Ein Stück Zimt oder ein paar Pfefferkörner im Sirup verleihen dem Ganzen einen wärmeren Geschmack. Mit Wodka und Limette auf viel Eis erhältst du einen Moscow Mule, mit dunklem Rum und Limette einen Dark 'n Stormy und mit Gin einen Gin Mule. Mehr lesen? Entdecke alle Getränke und Marken.
Serviertipp
Fülle den Becher oder das Glas zuerst vollständig mit Eis und fülle erst danach auf. Garniere mit einem dicken Limettenkeil und einem Minzzweig, damit du die Minze riechst, bevor du trinkst. Bewahre den Sirup in einer verschlossenen Flasche im Kühlschrank auf und verbrauche ihn innerhalb einer Woche.
Gut zu wissen
Warum heißt es Beer, wenn kein Alkohol enthalten ist?
Der Name stammt aus der Zeit, als das Getränk mit einem Ingwerstarter fermentiert wurde. Dabei entstand die Kohlensäure, und eine kleine Menge Alkohol blieb zurück. Was du heute kaufst, ist meistens einfach karbonisiert und alkoholfrei, aber der Name ist geblieben.
Was ist ein Ingwerstarter?
Eine Mischung aus geriebenem Ingwer, Zucker und Wasser, die du einige Tage stehen lässt und täglich fütterst. Dabei entwickelt sich von selbst eine aktive Kultur, die den Zucker umwandelt und die du als Ausgangspunkt für das Getränk verwendest. Ohne Starter machst du die schnelle Version mit Sirup und Mineralwasser.
Was ist der Unterschied zu Ginger Ale?
Ginger Ale ist karbonisiert und gefiltert, also klar, süß und mild. Ginger Beer ist ursprünglich fermentiert, bleibt trüb und ist deutlich schärfer. In einem Mule schmeckt man den Unterschied sofort.
Wie lange hält selbstgemachtes Ginger Beer?
Der Sirup hält sich verschlossen im Kühlschrank etwa eine Woche. Sobald du ihn mit Mineralwasser auffüllst, trinkst du ihn am besten sofort, denn die Kohlensäure ist innerhalb einer Stunde entwichen.
In welchen Cocktails darf Ginger Beer nicht fehlen?
Im Moscow Mule mit Wodka, frischem Limettensaft und Ginger Beer auf Eis sowie im Dark 'n Stormy mit dunklem Rum, Limette und Ginger Beer. In beiden ist das Ginger Beer die Zutat, die dem Getränk seinen Charakter verleiht.
Häufig gestellte Fragen
Enthält Ginger Beer Alkohol?
Fast nie. Der Name stammt von der alten, fermentierten Version, die eine kleine Menge Alkohol enthielt. Was du heute im Laden kaufst, ist einfach karbonisiert und alkoholfrei.
Was ist der Unterschied zwischen Ginger Beer und Ginger Ale?
Ginger Beer ist ursprünglich fermentiert, trüb und schmeckt kräftig nach Ingwer. Ginger Ale ist karbonisiert und gefiltert, klar, süß und deutlich milder.
Wie macht man Ginger Beer selbst?
Reibe frischen Ingwer, löse ihn mit Zucker in etwas heißem Wasser auf, lass ihn zehn Minuten ziehen und seihe ihn ab. Rühre frischen Limettensaft unter und fülle mit eiskaltem Mineralwasser auf.
Welche Cocktails macht man mit Ginger Beer?
Der Moscow Mule mit Wodka und Limette und der Dark 'n Stormy mit dunklem Rum und Limette. Beide werden über viel Eis aufgebaut.
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