Das Rezept für grünen Smoothie
für deinen Tisch
Gib zuerst die Flüssigkeit in den Mixer, danach den Spinat und erst dann das gefrorene Obst. In dieser Reihenfolge kommt das Messer sofort mit Flüssigkeit in Kontakt, sodass nichts am Boden festhängt. Drücke den Spinat leicht zusammen, denn zwei lose Hände voll wirken nach viel, schrumpfen im Mixer aber fast auf nichts zusammen.
Püriere zuerst die Flüssigkeit mit dem Spinat, bis keine Blattstücke mehr zu sehen sind. Das dauert länger, als du denkst: Blattadern bleiben als grüne Pünktchen zurück, die du später im Glas spürst. Stelle den Mixer dafür auf die höchste Stufe und lass ihn eine halbe Minute laufen.
Füge das gefrorene Obst hinzu und püriere erneut, bis alles glatt und dickflüssig ist. Gefrorenes Obst kühlt den Smoothie, ohne ihn durch schmelzendes Eis zu verwässern, also lass die Eiswürfel weg. Wenn der Mixer stockt, gib lieber einen Schuss Flüssigkeit dazu, anstatt ihn länger laufen zu lassen.
Gieße den Smoothie sofort in einen großen, kalten Tumbler und trinke ihn innerhalb von zehn Minuten. Er setzt sich nämlich ab: Die Flüssigkeit sinkt nach unten und der Schaum steigt nach oben. Rühre kurz um, wenn er eine Weile gestanden hat, oder gib einen Strohhalm dazu, damit du von unten trinkst.
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Die Geschichte
Der grüne Smoothie kommt aus der Mixer-Küche: Sobald Haushaltsmixer leistungsstark genug wurden, um Blattadern fein zu zerkleinern, konnte rohes Blattgemüse ins Glas. Das ist die ganze Idee: nicht pressen, sondern alles mitmixen, einschließlich der Ballaststoffe. Dadurch ist ein Smoothie dickflüssiger als Saft und sättigt mehr. Die Farbe ist schwieriger, als man denkt. Spinat bleibt leuchtend grün, Grünkohl geht ins Dunkelgrüne, und sobald rotes oder blaues Obst dazukommt, etwa Himbeere oder Heidelbeere, kippt das Ganze in ein Braun-Grau. Wer einen grünen Smoothie grün halten möchte, bleibt also bei gelbem und grünem Obst: Banane, Apfel, Mango, Ananas, Kiwi und Birne.
Das richtige Glas
Ein grüner Smoothie ist dickflüssig und sättigt, daher darf das Glas großzügig bemessen sein. Vierzig bis sechzig Zentiliter sind am praktischsten: Eine Portion aus dem Mixer passt auf einmal hinein, und oben bleibt Platz für den Schaum, der beim Einschenken entsteht. Eine gerade, breite Öffnung ist praktisch, weil ein dickflüssiger Smoothie langsam aus dem Glas fließt und man mit einem Strohhalm oder einem langen Löffel hineinkommen muss. Klares Glas bringt die Farbe zur Geltung, und bei diesem Getränk macht die Farbe die halbe Wirkung aus. Kleinere Größen findest du bei den Wassergläsern.
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Das richtige Werkzeug
Für einen grünen Smoothie verwendest du neben dem Glas einen Glasstrohhalm, um von unten zu trinken, und eine Eiswürfelform, um Obst portionsweise einzufrieren. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unserer Bar-Tools- & Cocktailsets.
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Welcher Schuss passt in einen grünen Smoothie?
Ein grüner Smoothie ist von sich aus alkoholfrei. Wenn du etwas hinzufügen möchtest, halte es leicht und neutral: Ein Schuss Wodka geht im Obst unter, Gin passt zum pflanzlichen Geschmack des Blattgrüns und Malibu passt zu Mango und Ananas. Auf jeder Getränkeseite erfährst du den Alkoholgehalt, wie es schmeckt, welche Cocktails dazu passen und welches Glas du brauchst.
Variationen & Twists
Wechsle das Blattgrün ab: Spinat ist am mildesten, Grünkohl schmeckt kräftiger und muss länger gemixt werden, und junger Mangold liegt dazwischen. Avocado statt Banane macht ihn cremig, ohne zusätzliche Süße. Ein Stück Ingwer oder die Schale einer Limette sorgt für Schärfe als Gegengewicht zum süßen Obst. Und wenn du ihn grün halten möchtest, bleib bei gelbem und grünem Obst, denn rotes oder blaues Obst färbt das Ganze bräunlich-grau. Noch mehr Inspiration? Blättere durch mehr als 100 Cocktailrezepte.
Serviertipp
Schenke den Smoothie direkt nach dem Mixen ein, denn innerhalb weniger Minuten trennt er sich in einen dicken Bestandteil und eine Schaumschicht. Kühl das Glas vorher, statt Eiswürfel hinzuzufügen, dann bleibt er dickflüssig. Ein Strohhalm hilft wirklich: Du trinkst dann von unten und nicht durch den Schaum.
Gut zu wissen
Das Verhältnis von Obst und Blattgrün
Etwa zwei Teile Obst auf einen Teil Blattgrün ist das richtige Verhältnis, damit er noch gut schmeckt. Gehst du zu gleichen Teilen oder verwendest du mehr Blattgrün, dominiert der grasige Geschmack des Blattgrüns, und der Smoothie wird dünn und bitter. Weniger Blattgrün ist immer möglich; dann hat der Smoothie einfach eine hellere Farbe.
Warum Banane oder Avocado ihn cremig machen
Banane und Avocado haben weiches, faseriges Fruchtfleisch, das im Mixer zu einem dicken Püree statt zu Saft zerfällt. Dadurch binden sie die Flüssigkeit, und der Smoothie erhält eine vollmundige, cremige Konsistenz, ohne dass Milchprodukte nötig sind. Banane bringt außerdem Süße mit, Avocado kaum.
Gefrorenes Obst statt Eis
Eiswürfel kühlen zwar, schmelzen aber und verdünnen den Smoothie, bis er wässrig wird. Gefrorene Banane, Mango oder Ananas übernehmen dieselbe Aufgabe und fügen nur Obst hinzu, sodass Konsistenz und Geschmack erhalten bleiben. Schneide das Obst in Stücke, bevor du es einfrierst, sonst kommt der Mixer nicht damit zurecht.
Blattrippen glatt bekommen
Blattgrün bleibt hartnäckig als grüne Pünktchen zurück, besonders bei Grünkohl. Püriere deshalb zuerst nur die Flüssigkeit mit dem Blattgrün auf höchster Stufe und gib das Obst erst danach hinzu. Entferne beim Grünkohl die dicke Mittelrippe; sie wird in einem normalen Mixer nicht glatt.
Warum er braun wird
Grün und Rot zusammen ergeben Graubraun. Eine Handvoll Himbeeren oder Heidelbeeren in einem grünen Smoothie verändert die Farbe also sofort, auch wenn der Geschmack einwandfrei ist. Bleib bei gelbem und grünem Obst, wenn dir die Farbe wichtig ist, und schenk ihn schnell aus, denn auch an der Luft verliert er nach einiger Zeit sein frisches Grün.
Häufig gestellte Fragen
Was ist in einem grünen Smoothie?
Blattgrün und Obst, mit etwas Flüssigkeit püriert. Spinat oder Grünkohl für die Farbe, Banane, Apfel, Mango oder Ananas für die Süße und Wasser oder Kokoswasser, damit der Mixer in Gang kommt. Etwa zwei Teile Obst auf einen Teil Blattgrün sorgen für den richtigen Geschmack.
Warum schmeckt mein grüner Smoothie grasig?
Dann ist im Verhältnis zum Obst zu viel Blattgrün enthalten. Halte dich ungefähr an zwei Teile Obst auf einen Teil Blattgrün und wähle Spinat statt Grünkohl, denn Spinat ist milder. Ein Stück Banane oder eine Limettenscheibe mildert den Geschmack ebenfalls ab.
Kann ich Eis in einen grünen Smoothie geben?
Das geht, aber Eis schmilzt und verdünnt ihn. Gefrorene Banane, Mango oder Ananas kühlt genauso gut und hält den Smoothie dickflüssig, weil du nur Obst hinzufügst. Schneide das Obst vor dem Einfrieren in Stücke, dann blockiert der Mixer nicht.
Aus welchem Glas trinkt man einen grünen Smoothie?
Aus einem großen Tumbler mit vierzig bis sechzig Zentilitern Fassungsvermögen und einer breiten Öffnung. So passt eine Portion aus dem Mixer auf einmal hinein, oben bleibt Platz für den Schaum, und du kommst mit einem Strohhalm oder langen Löffel hinein. Klares Glas bringt die Farbe zur Geltung.
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