So schenkst du ihn ein
einen Pink Gin in
Stelle das Copaglas zehn Minuten in den Gefrierschrank oder spüle es mit Eiswasser aus und fülle es anschließend vollständig mit Eis. Ein volles Glas schmilzt langsamer als ein Glas mit drei Eiswürfeln.
4 cl Pink Gin über das Eis gießen. Messe ihn mit einem Jigger ab, denn bei einer süßeren Flasche gerät bereits 5 cl schnell aus dem Gleichgewicht mit dem Tonic.
Mit 15 cl kaltem Tonic auffüllen. Schenke es an der Innenwand entlang oder über einen Barlöffel ein, damit die Kohlensäure dort bleibt, wo du sie haben möchtest.
Lege die Erdbeerscheiben ins Glas und rühre einmal halb herum, nicht mehr. Zu langes Rühren treibt die Kohlensäure heraus, dann wird das Getränk schal.
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Die Geschichte
Pink Gin begann als eine Möglichkeit, Bitter trinkbar zu machen: ein paar Dashes Angosturabitter in einem Glas Gin, wodurch das Getränk einen rosigen Schimmer bekam. Das war ein Getränk der britischen Marine, und rosa war es kaum; die Farbe steckte eher im Namen als im Glas. Die Flaschen, die heute Pink Gin heißen, machen etwas anderes. Sie enthalten rote Früchte, Erdbeere, Himbeere oder Rhabarber, meist mit zusätzlichem Zucker. Das Ergebnis ist süßer, leichter im Alkohol und vor allem für Tonic gedacht. Zwei Getränke, ein Name - und das erklärt, warum die Geschmacksbeschreibungen, auf die man stößt, so weit auseinandergehen.
Das richtige Glas
Einen modernen Pink Gin trinkt man über längere Zeit, mit viel Eis und Tonic, und dafür ist das Copaglas die logische Form: eine bauchige Schale auf einem Stiel, sodass du das Glas hältst, ohne das Eis zu erwärmen, und genug Platz für Früchte bleibt. Die Beschreibung des Pasabahce Elysia nennt genau das: die klassische Copa-Form mit gewölbtem Relief und mit 50 cl Platz für ein doppeltes Tonic und reichlich Eis. Den alten Pink Gin schenkt man dagegen klein und ohne Eis aus, und dann greifst du zu einem Coupetteglas aus den Coupettegläsern.
Pasabahce Elysia Gin-Tonic-Glas 50 cl (4 Stück)
RCR Melodia Coupetteglas 16 cl (6 Stück)
Beide Sets zusammen € 64,90.
Das richtige Werkzeug
Für einen Pink Gin verwendest du neben dem Glas einen Jigger, um 4 cl abzumessen, und eine Bittersflasche, wenn du die alte Version mit Angosturabitter zubereiten möchtest. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Bar-Tools & Cocktailsets.
Gläserset (unsere Wahl 01) + 2 Bar-Tools zusammen € 59,85.
Womit macht man einen Pink Gin?
Den alten Pink Gin machst du mit Gin und ein paar Dashes Angosturabitter; für die moderne Version kaufst du eine Flasche, in der die roten Früchte bereits enthalten sind. Bekannte Gins sind Tanqueray und Gordon's. Auf jeder Getränkeseite erfährst du den Alkoholgehalt, wie es schmeckt, welche Cocktails dazu passen und welches Glas du brauchst.
Variationen & Twists
Mit Prosecco statt Tonic wird daraus ein Spritz: 5 cl Pink Gin, 10 cl kalter Prosecco, ein Schuss Mineralwasser und viel Eis. Es geht auch nur mit Mineralwasser, dann schmeckst du den Gin selbst am deutlichsten. Möchtest du die alte Version, lass das Tonic weg: Verrühre 5 cl trockenen Gin mit zwei oder drei Dashes Angosturabitter, kühle ihn und schenke ihn ohne Eis in ein kleines Stielglas. Mehr lesen? Sieh dir alle Getränke und Marken an.
Serviertipp
Stell das Tonic in den Kühlschrank und nicht in den Gefrierschrank; kaltes Tonic hält die Kohlensäure besser als Tonic, das im Glas noch abkühlen muss. Füll das Glas vollständig mit Eis, denn es schmilzt langsamer als ein paar Eiswürfel. Eine Erdbeerscheibe oder eine Grapefruitschale reicht als Garnitur; mehr Obst macht das Glas vor allem voll.
Gut zu wissen
Ist Pink Gin eigentlich Gin?
Das hängt von der Flasche ab. Innerhalb der EU gelten Anforderungen dafür, was sich Gin nennen darf, unter anderem hinsichtlich der Menge des zugesetzten Zuckers und des Mindestalkoholgehalts. Enthält das Getränk viel Zucker, fällt es eher unter die Liköre und auf dem Etikett steht dann etwas wie Ginlikör oder Spirituose auf Ginbasis. Lies also das Etikett - dort steht, was es offiziell ist.
Warum schmeckt der eine Pink Gin ganz anders als der andere?
Weil zwei Getränke unter demselben Namen geführt werden. Der historische Pink Gin ist trockener Gin mit Bitter: scharf, würzig und kaum süß. Eine moderne Flasche mit roten Früchten und Zucker ist süßer und hat oft weniger Alkohol. Wenn du beide nebeneinander probierst, würdest du nicht sagen, dass sie denselben Namen tragen.
Wie viel Alkohol ist enthalten?
Ein trockener Gin liegt meist zwischen 37,5 und 47 Prozent. Flaschen mit Pink Gin, roten Früchten und Zucker liegen oft darunter, grob zwischen 20 und 40 Prozent. Der genaue Wert steht immer auf dem Etikett.
Woher kommt die rosa Farbe?
Bei der alten Version vom Bitter selbst: Ein paar Spritzer färben den Gin hellrosa bis fast bernsteinfarben. Bei den modernen Flaschen stammt die Farbe von den enthaltenen Früchten und manchmal von einem zugesetzten Farbstoff. Was enthalten ist, liest du in der Zutatenliste auf der Flasche.
Trinkt man Pink Gin pur?
Die alte Version schon: klein eingeschenkt, kalt gerührt und ohne Eis im Glas. Einen modernen, süßen Pink Gin pur finden die meisten Menschen zu süß; besser kommt er mit Tonic oder Sodawasser zur Geltung, wo Säure und Kohlensäure den Zucker aufbrechen.
Welcher Tonic passt dazu?
Zu einem süßen Pink Gin passt ein trockener, neutraler Tonic am besten, denn er hält den Zucker im Zaum. Ein Tonic mit zusätzlichem Frucht- oder Blütengeschmack verstärkt, was bereits in der Flasche steckt. Zur trockenen, historischen Version passt dagegen durchaus ein würziger Tonic.
Häufig gestellte Fragen
Was genau ist Pink Gin?
Zwei Dinge unter einem Namen. Historisch ist Pink Gin trockener Gin mit ein paar Spritzern Angosturabitter, die das Getränk leicht rosa färben. Modern ist Pink Gin eine eigene Kategorie: Gin mit roten Früchten wie Erdbeere, Himbeere oder Rhabarber, meist mit zugesetztem Zucker, süßer und oft mit weniger Alkohol.
Ist Pink Gin süß?
Die modernen Flaschen schon, denn sie enthalten zugesetzten Zucker. Wie viel, unterscheidet sich je nach Marke. Der historische Pink Gin ist nicht süß; er ist vielmehr trocken und würzig, wobei der Bitterlikör für den Geschmack sorgt.
In welchem Glas schenkt man Pink Gin ein?
Für die moderne Version mit Tonic ein Copaglas: ein bauchiger Kelch auf einem Stiel, mit Platz für viel Eis und etwas Obst. Die historische Version wird klein und ohne Eis in einer Coupette oder einem anderen kleinen Stielglas serviert.
Womit mischt man Pink Gin?
Tonic ist der Standard, am besten trocken und neutral. Prosecco macht daraus einen Spritz, und Sodawasser hält ihn geradlinig. Eine Erdbeerscheibe oder eine Grapefruitschale reicht als Garnitur.
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