Kaffeecocktails

Nach dem
Abendessen

Kaffee kann in einem Cocktail, was nur wenige andere Zutaten vermögen: Er bringt Bitterkeit und Körper mit, wodurch ein süßes Getränk sofort erwachsener wirkt. Vom Espresso Martini mit seiner Schaumkrone bis zum warmen Irish Coffee – hier findest du sechs Rezepte und außerdem den Grund, warum du den Kaffee abkühlen lassen solltest, bevor er in den Shaker kommt.

Basis: Kaffee 6 Rezepte Glas: Coupette
Kaffeecocktails in Coupettengläsern
KAFFEECOCKTAILS ✶ ESPRESSO ✶ COUPETTENERGLÄSER ✶ SHAKE & SERVE ✶

Cold Brew Negroni
die Überraschung des Abends

Für wie viele Personen?
Zutaten
1 Person
2,5 cl Gin
2,5 cl Campari
2,5 cl roter Wermut
2 cl Cold-Brew-Kaffee
1 Zeste Orange und ein großer Eiswürfel
So wird er zubereitet
1

Leg einen großen Eiswürfel in einen Tumbler oder eine Coupette.

2

Gieß Gin, Campari, Wermut und Cold Brew über das Eis.

3

Rühr 20 Sekunden ruhig um – das ist ein gerührter Cocktail, also nicht shaken.

4

Drück die Orangenzeste über dem Glas aus; das Zitrusöl hebt den Kaffeegeschmack hervor.

Kaffee im Cocktail: drei Regeln

Erstens: kühle deinen Espresso immer ab, bevor er in den Shaker kommt. Warmer Kaffee lässt dein Eis sofort schmelzen, wodurch dein Cocktail wässrig wird und die Schaumkrone nicht hält. Stell ihn zehn Minuten in den Kühlschrank oder verwende Cold Brew. Zweitens: frisch gebrühter Kaffee funktioniert besser als Kaffeelikör allein – die Öle im frischen Espresso sorgen für die dichte, cremige Crema, die einer Espresso Martini ihre charakteristische Schicht verleiht. Drittens: wähle mittel geröstete Bohnen. Dunkel gerösteter Kaffee schmeckt in Cocktails schnell verbrannt und bitter, während hell gerösteter Kaffee mit seiner Säure wunderbar zu Zitrus passt.

Das richtige Glas

Bei kalten Kaffeecocktails dreht sich alles um den Schaum, und der braucht Oberfläche: Ein Coupette- oder Espresso-Martini-Glas mit 22 bis 27 cl sorgt für eine breite, glatte Schaumkrone statt für einen dicken Klumpen. Der Fuß hält außerdem deine Hand vom Glas fern – wichtig bei einem Cocktail, der ohne Eis serviert wird. Warme Kaffeecocktails wie Irish Coffee gehören dagegen in ein Glas mit Henkel und dicker Wand. Kühl die Coupes immer vor – in einem warmen Glas verschwindet dein Schaum innerhalb einer Minute.

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Häufig gestellte Fragen

Welches Glas verwendet man für Kaffeecocktails?

Eine Coupette oder ein Espresso-Martini-Glas mit 22 bis 27 cl für kalte Cocktails. Entdecke unsere Espresso-Martini-Gläser; für warme Kaffeecocktails die Irish-Coffee-Gläser.

Muss der Espresso kalt sein?

Ja. Heißer Kaffee lässt dein Eis sofort schmelzen und ruiniert den Schaum. Lass ihn zehn Minuten abkühlen oder verwende Cold Brew aus dem Kühlschrank.

Geht es ohne Espressomaschine?

Ja: kräftiger Moka-Kaffee, die doppelte Menge Filterkaffee oder Cold Brew funktionieren alle. Was du brauchst, ist Intensität, nicht unbedingt Druck.

Wie bekommt man diese dichte Schaumschicht?

Aus den Ölen von frischem Espresso und durch kräftiges Schütteln mit viel Eis. Kaffeelikör allein erzeugt kaum Schaum – genau deshalb braucht ein Espresso Martini immer frischen Kaffee.

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