Das Rezept
für deinen Tisch
Alle Zutaten mit reichlich Eis in einen Shaker geben.
12 Sekunden kräftig shaken – der Cocktail muss eiskalt und leicht schaumig sein.
In ein gekühltes Martini- oder Coupéglas doppelt abseihen.
Eine Orangenzeste über dem Glas ausdrücken und an den Rand hängen.
Die Geschichte
Der moderne Cosmopolitan wurde Ende der Achtzigerjahre von Barkeepern in Miami und New York verfeinert. Der bekannteste Name ist Toby Cecchini vom The Odeon: Er verwendete als Erster Zitronenwodka, Cointreau, frischen Limettensaft und einen Schuss Cranberrysaft. Als Carrie Bradshaw und ihre Freundinnen in Sex and the City regelmäßig einen bestellten, wurde der „Cosmo“ zum Cocktail einer ganzen Generation. Nach Jahren ironischer Witze ist er wieder zu Ehren gekommen: Richtig zubereitet ist der Cosmopolitan einfach eine hervorragende, zitrusfrische Martini-Variante.
Das richtige Glas
De Cosmopolitan hoort thuis in een glas op steel, zodat die kenmerkende roze kleur volop schittert. Traditioneel is dat het V-vormige martiniglas; moderne bars kiezen vaak voor een compacte coupe die wat eleganter drinkt. Ga voor een formaat van 19 tot 22 cl – groot genoeg voor het volledige recept, klein genoeg om koud te blijven. In onze categorie cosmopolitanglazen vind je beide stijlen bij elkaar. Wil je hem in een klassiek V-vormig glas serveren, kijk dan bij onze martiniglazen.
RCR Timeless Martiniglas 21 cl (6 stuks)
Onis N.Y.C. Cocktailcoupe 19 cl (6 stuks)
Beide sets — samen € 75,94, gratis verzending vanaf € 50.
Variationen & Twists
Mit weißer Cranberry wird er zum White Cosmo, mit Granatapfelsaft zum Pomegranate Cosmo. Die „Flame of Love“-Servierart – eine flambierte Orangenzeste – macht ihn zu echter Barkultur. Soll er trockener werden, verwende weniger Cranberry; der Cocktail soll frisch sein, nicht süß. Mehr Inspiration? Stöbere durch alle 80 Cocktailrezepte.
Serviertipp
Flambiere die Orangenzeste kurz über dem Glas: Das karamellisierte Zitrusaroma hebt den Cosmo auf Barkeeping-Niveau. Verwende Cranberrysaft mit Charakter, kein Zuckerwasser – der Cocktail soll trocken sein, nicht süß.
Das Verhältnis und warum Zitronenwodka
Die Mischung besteht aus 4 cl Zitronenwodka, 1,5 cl Cointreau, 1,5 cl frischem Limettensaft und 3 cl Cranberrysaft, grob im Verhältnis 8 zu 3 zu 3 zu 6. Dieses Verhältnis hält ihn straff: Die Zitrusnoten stehen im Vordergrund, die Cranberry sorgt vor allem für die Farbe und eine leichte Säure. Zitronenwodka ist kein Marketingtrick, sondern der Kern der modernen Version, denn das Zitronenöl ergänzt die Limette, ohne zusätzliche Säure einzubringen. Hast du nur normalen Wodka, gib eine ausgedrückte Zitronenzeste in den Shaker und lass den Rest unverändert.
Süß oder trocken: So passt du ihn an
Viele Cosmos schmecken süß, und das liegt selten am Rezept. Cranberrysaft aus dem Supermarkt ist oft ein Saftgetränk mit viel zugesetztem Zucker; wähle einen mit einem hohen Cranberryanteil und deutlich säuerlichem Geschmack. Ist er dir dann noch zu rund, reduziere den Cranberrysaft von 3 auf 2 cl und gib einen halben Zentiliter Limettensaft extra hinzu. Umgekehrt kannst du bei sehr scharfer Limette einen Barlöffel Zuckersirup hinzufügen. Probiere immer, bevor du abseihst – diese Korrektur dauert zehn Sekunden und rettet den ganzen Cocktail.
Cosmopolitan, Kamikaze oder Sea Breeze
Alle drei werden mit Wodka zubereitet und ähneln sich ansonsten kaum. Der Kamikaze ist der engste Verwandte: gleiche Teile Wodka, Triple Sec und Limettensaft, ohne Cranberry, dadurch kräftiger und trockener. Der Sea Breeze ist ein Longdrink mit Wodka, Cranberry- und Grapefruitsaft auf Eis, also deutlich länger und leichter. Der Cosmopolitan liegt genau dazwischen: Er teilt die Zitrusbasis mit dem Kamikaze und die Cranberry mit dem Sea Breeze, wird aber straight up in einem gekühlten Glas serviert. Betrachte ihn am besten als farbigen Citrus-Martini.
Alkoholfreier Cosmopolitan
Ohne Alkohol stützt sich dieser Cocktail vollständig auf Säure und Aroma. Nimm 4 cl alkoholfreien Gin oder eine neutrale 0.0-Basis, 1,5 cl frischen Limettensaft, 3 cl Cranberrysaft und 1 cl Zuckersirup statt Cointreau. Gib eine breite Zitronenzeste in den Shaker und shake zwölf Sekunden lang kräftig mit viel Eis. Was hier fehlt, ist der Körper, den Alkohol verleiht. Seihe daher in ein gut vorgekühltes Glas ab und drücke die Orangenzeste großzügig über der Oberfläche aus. Dieser Duft macht mehr als die Hälfte der Wirkung aus.
Häufig gestellte Fragen
Was ist in einem Cosmopolitan-Cocktail enthalten?
Ein Cosmopolitan besteht aus 4 cl Zitronenwodka, 1,5 cl Triple Sec wie Cointreau, 1,5 cl frischem Limettensaft und 3 cl Cranberrysaft, abgerundet mit einer ausgedrückten Orangenzeste. Die Cranberry sorgt vor allem für die Farbe; das Geschmacksprofil entsteht durch das Zusammenspiel von Zitronenwodka und frischem Limettensaft.
Wie bereite ich einen Cosmopolitan zu?
Gib alle Zutaten mit viel Eis in einen Shaker und shake zwölf Sekunden lang kräftig, bis die Außenseite beschlägt. Doppelt in ein gekühltes Martiniglas oder eine Coupette abseihen und eine Orangenzeste darüber ausdrücken. Von der Flasche bis ins Glas brauchst du weniger als zwei Minuten.
Ist ein Cosmopolitan süß?
Nein, richtig zubereitet ist er frisch und eher trocken. Die Süße kommt ausschließlich vom Triple Sec; der Rest besteht aus Limettensaft und einem bescheidenen Anteil Cranberrysaft. Verwende charaktervollen Cranberrysaft statt gesüßtem Saft und reduziere die Menge auf 2 cl für einen noch trockeneren Cocktail.
Welches Glas verwendet man für einen Cosmopolitan?
Ein Stielglas mit 19 bis 22 cl: klassisch das V-förmige Martiniglas, in modernen Bars häufiger eine kompakte Coupette. Im Stielglas bleibt der Cocktail kalt und seine rosa Farbe kommt voll zur Geltung: siehe unsere Cosmopolitan-Gläser.
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