Das Rezept
für deinen Tisch
Ein Longdrinkglas bis zum Rand mit Eiswürfeln füllen.
Wodka und Blue Curaçao über das Eis gießen und mit kalter Zitronenlimonade auffüllen.
Die Grenadine langsam am Glasrand hinuntergießen; sie sinkt auf den Boden und färbt den unteren Teil violett.
Mit einer Limettenscheibe garnieren. Erst umrühren, wenn du eine gleichmäßige Farbe möchtest.
Die Geschichte
Prince veröffentlichte „Purple Rain“ 1984, und innerhalb weniger Jahre stand in halb Europa ein gleichnamiger Cocktail auf der Karte. Anders als bei den Klassikern gibt es keine Bar, die die Erfindung für sich beansprucht, und kein Rezept, das als das Original gilt – man findet Versionen mit Wodka, Gin, Beerenlikör und Brombeersirup. Was sie verbindet, ist der Ausgangspunkt: zuerst die Farbe, dann der Geschmack. Das klingt wie Kritik, ist aber keine; dieser Cocktail ist für den Tisch gedacht, an dem alle ihr Handy zücken, sobald er abgestellt wird – und daran ist nichts auszusetzen.
Das richtige Glas
Dieser Cocktail muss gesehen werden, daher ist das Glas hier keine Nebensache. Wähle ein hohes, schmales und vollständig klares Longdrinkglas mit 33 bis 47 cl: Die schmale Form lässt den Übergang von Tiefviolett zu Hellblau schärfer wirken als ein breites Glas, das die Farben ineinander verlaufen lässt. Getöntes Glas ist tabu, und facettiertes Glas bricht den Farbverlauf. Ein dünnes Glas mit dickem Boden vereint das Beste aus zwei Welten: klar im Bild, stabil auf dem Tisch.
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Varianten & Twists
Ersetze die Grenadine durch Cranberrysaft für eine weniger süße, erwachsenere Variante – oder verwende Brombeer- oder Holunderlikör, dann erhältst du Violett ohne künstliche Zusätze. Mit Prosecco statt Limonade wird daraus ein festlicher Spritz. Lass den Wodka weg und du hast einen Mocktail, den Kinder wunderschön finden. Lust auf denselben Trick, aber in Blau? Sieh dir die Blue Lagoon an. Mehr Inspiration gibt es in allen Cocktailrezepten.
Serviertipp
Die Farbe steht und fällt mit der Dosierung: Zu viel Grenadine, und du hast Rot; zu wenig, und er bleibt Blau. Beginne mit 1,5 cl und gib bei Bedarf noch einen halben Zentiliter hinzu. Verwende klare weiße Zitronenlimonade und keine trübe – sie lässt das Violett blass wirken. Und gieße die Grenadine wirklich langsam ein: Je ruhiger du gießt, desto klarer bleibt die Trennung zwischen den Schichten.
Häufig gestellte Fragen
Welches Glas verwendet man für einen Purple Rain?
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Wie bekommt man ihn wirklich violett?
Blau plus Rot ergibt Violett: Blue Curaçao sorgt für das Blau, Grenadine für das Rot. Das Mischverhältnis bestimmt den Farbton – mehr Grenadine ergibt Rotviolett, weniger Blauviolett.
Geht es auch ohne Blue Curaçao?
Ja: Brombeerlikör, Holundersirup oder Cassis sorgen für ein natürliches Violett ohne Farbstoffe. Der Geschmack wird dadurch jedoch voller und weniger zitronig.
Kann man einen Purple Rain alkoholfrei zubereiten?
Ja: Lass den Wodka weg und verwende blauen Sirup anstelle von Blue Curaçao. Farbe und Effekt bleiben vollständig erhalten – das ist einer der einfachsten Cocktails, die man alkoholfrei servieren kann.
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