Was brauchst du wirklich für deine Hausbar?

Flatlay met shaker, jigger, strainer, barlepel, stamper en drie cocktailglazen

Suchst du nach „Heimbar starten“, bekommst du Listen mit dreißig Artikeln. In der Praxis brauchst du fünf davon. Das ist, was du wirklich brauchst – und worauf du problemlos verzichten kannst.

Das Werkzeug: fünf Teile

1. Ein Shaker

Das wichtigste Utensil. Zwei Varianten: der Boston Shaker (zwei Dosen, die du aufeinanderklopfst) und der Cobbler (dreiteilig, mit integriertem Sieb). Der Boston ist schneller, fasst mehr und ist weniger undicht; der Cobbler ist für Anfänger einfacher, weil das Sieb bereits integriert ist. Beide funktionieren bestens.

2. Ein Jigger

Der Messbecher. Cocktails bestehen aus Mengenverhältnissen, und nach Augenmaß einzuschenken geht fast immer schief – meistens ist zu viel Hochprozentiges im Glas. Ein japanischer Jigger mit 25/50 ml und innenliegenden Markierungen deckt so ziemlich alles ab.

3. Ein Strainer

Das Sieb, das beim Ausschenken das Eis zurückhält. Der Hawthorn Strainer mit Feder ist Standard. Wenn du einen Cobbler Shaker verwendest, kannst du anfangs darauf verzichten.

4. Ein Barlöffel

Dreißig Zentimeter lang, mit gedrehtem Stiel. Zum Rühren, für Schichten und um tief in eine Flasche zu gelangen. Ein gewöhnlicher Teelöffel ist zu kurz und zu klobig.

5. Ein Stößel (Muddler)

Für Minze, Limette und Zucker: Mojito, Caipirinha, Old Fashioned. Nur nötig, wenn du diese Drinks tatsächlich zubereitest – dann aber wirklich unverzichtbar.

Wenn du gleich alles richtig machen möchtest: Unser Speakeasy-Cocktailset enthält die ersten vier Utensilien (Boston Shaker, Hawthorn Strainer, Barlöffel und japanischen Jigger) und ist in Edelstahl, Kupfer, Schwarz und Gold erhältlich.

Die Gläser: drei Arten

Du brauchst keinen Schrank voller verschiedener Formen. Mit diesen drei Arten kommst du bei fast jedem Klassiker aus:

  • Ein Tumbler oder Rocks-Glas (25–35 cl) für alles, was auf Eis serviert wird: Old Fashioned, Negroni, Whisky pur.
  • Ein Longdrinkglas oder Can-Glas (40–47 cl) für Gin Tonic, Mojito, Cuba Libre und alles mit viel Eis und Kohlensäure. Das Arcoroc Plain Can mit 47 cl ist hier unsere meistverkaufte Größe.
  • Eine Coupette oder ein Cocktailglas (15–25 cl) für alles, was ohne Eis serviert wird: Daiquiri, Martini, Espresso Martini.

Bringt ein Spritzglas noch etwas zusätzlich? Im Sommer schon – der großzügige Kelch bietet Platz für viel Eis, ohne dass der Drink verwässert.

Was du (noch) nicht brauchst

  • Ein Feinsieb – erst dann, wenn dich Minzblätter und Eissplitter wirklich zu stören beginnen.
  • Eisformen für große Würfel – zwar eines der günstigsten Upgrades, die du machen kannst, aber keine Grundausstattung.
  • Ein Cocktail-Smoker, Siphon oder Bittersflaschen – schönes Zubehör, aber das ist die zweite Phase.
  • Zwanzig Likörsorten – beginne mit Gin, weißem Rum, Whisky, Wodka, einem Wermut und einem Bitter. Daraus entstehen überraschend viele Klassiker.

Worauf du achten solltest

Kaufe Edelstahl, kein dünnes Blech. Ein guter Shaker fühlt sich schwer an, schließt dicht und hält jahrelang; billige Exemplare werden undicht oder verklemmen. Und prüfe, ob deine Gläser spülmaschinenfest sind – Handwäsche ist romantisch, bis du vier Abende hintereinander damit beschäftigt bist.

Mit dem Einrichten fertig? Dann geht es weiter mit Shaken oder Rühren und den richtigen Mengenverhältnissen.

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Boston shaker naast een mengglas met barlepel, strainer en jigger op een houten bar

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