Whiskey-Cocktails

Whisky ist die Basis der ältesten Cocktails, die wir kennen - der Old Fashioned existierte bereits, bevor das Wort Cocktail die heutige Bedeutung bekam. Anders als bei Wodka schmeckt man die Spirituose hier immer heraus, daher bestimmt die Wahl der Flasche das Ergebnis. Hier findest du acht Rezepte und eine Erklärung, welcher Whisky wofür geeignet ist.

Basis: Whisky 8 Rezepte Glas: Whiskeyglas
Whiskey-Cocktails im Tumbler
WHISKEY-COCKTAILS ✶ BOURBON RYE SCOTCH ✶ TUMBLER ✶ RÜHREN & SERVIEREN ✶

Whisky Highball
das Rezept zum Einstieg

Für wie viele Personen?
Zutaten
1 Person
5 cl Whisky
15 cl eiskaltes Sprudelwasser
1 Zeste Zitrone
Viel Eis je größer, desto besser
Whiskey-Cocktails zubereiten: Schritt für Schritt
1

Fülle ein hohes Glas vollständig mit Eis und rühre zehn Sekunden um, damit das Glas vorgekühlt wird. Gieße das Schmelzwasser weg.

2

Gieße den Whisky über das Eis und rühre noch fünfmal im Kreis.

3

Mit eiskaltem Sprudelwasser auffüllen: Gieße es an der Innenwand entlang ein und rühre anschließend einmal von unten nach oben.

4

Drücke eine Zitronenzeste über dem Glas aus und serviere sofort.

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Bourbon, Rye oder Scotch

Bourbon enthält mindestens 51 Prozent Mais und ist dadurch süß, vollmundig und vanillig - die sichere Wahl für Old Fashioned, Whiskey Sour und Mint Julep. Rye wird aus Roggen hergestellt, ist trockener und pfeffriger und setzt sich besser gegen süßen Wermut durch - deshalb ist er die klassische Wahl für einen Manhattan und einen Sazerac. Scotch ist am vielfältigsten: Ein milder Blend funktioniert überall, ein rauchiger Islay verändert einen Cocktail vollständig und passt zu Penicillin und Rusty Nail. Eine Regel gilt überall: Verwende keinen Whisky, den du nicht auch pur trinken würdest, aber bewahre deine teuerste Flasche für den puren Genuss auf.

Das richtige Glas

Whiskeycocktails gehören zu zwei Lagern. Starke, gerührte Cocktails ohne Mixer - Old Fashioned, Manhattan, Rusty Nail - gehören in ein niedriges, breites Whiskeyglas mit 30 bis 38 cl Fassungsvermögen und dickem Boden: Platz für einen großen Eiswürfel und eine breite Öffnung für die Aromen. Longdrinks wie der Highball verlangen dagegen nach einem hohen, schmalen Glas, das die Kohlensäure hält. Investiere in schweres Glas; bei Whisky spürst du das Gewicht in deiner Hand genauso, wie du das Getränk schmeckst.

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Das richtige Werkzeug

Für Whiskeycocktails verwendest du neben dem Glas ein Mischglas, einen Barlöffel zum Rühren, einen Jigger zum präzisen Abmessen und große Eiswürfel. Das sind die Barwerkzeuge, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Barwerkzeugen & Cocktailsets.

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Häufige Fragen

Welches Glas verwendet man für Whisky-Cocktails?

Ein Whiskeyglas oder Tumbler mit 30 bis 38 cl für gerührte Cocktails, ein Longdrinkglas für Highballs. Sieh dir unsere Whiskeygläser an.

Whisky oder Whiskey - worin liegt der Unterschied?

Nur die Schreibweise, und die verrät die Herkunft: Schottland und Japan schreiben Whisky, Irland und die Vereinigten Staaten Whiskey. In Cocktailrezepten findet man beides.

Sollte man teuren Whisky für Cocktails verwenden?

Nein. Ein guter Mittelklasse-Whisky für etwa dreißig Euro ist ideal. In einem Cocktail mit Zucker, Bitters und Zitrusfrüchten gehen die Feinheiten eines teuren Single Malts ohnehin verloren.

Warum werden Whisky-Cocktails gerührt statt geschüttelt?

Cocktails ohne Saft oder Ei werden gerührt - das kühlt sie, ohne Luftbläschen einzuschlagen, sodass das Getränk klar und samtig bleibt. Durch Schütteln wird es trüb und schaumig.

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