Das Rezept
für deinen Tisch
Alle Flüssigkeiten in einem großen Pitcher vermischen und gut umrühren.
Mindestens eine Stunde kalt stellen - Punch wird mit der Zeit besser.
Kurz vor dem Servieren reichlich Eis und das Obst hinzufügen.
In Gläser mit Eis ausschenken und etwas Muskatnuss darüberreiben.
Die Geschichte
Punch ist der Urvater fast aller Cocktails: Seeleute der Britischen Ostindien-Kompanie brachten das Konzept im siebzehnten Jahrhundert aus Asien mit - der Name kommt wahrscheinlich vom Hindi-Wort 'panch', fünf, nach den fünf Zutaten. In der Karibik erhielt der Punch seine endgültige Form mit Rum, und jede Insel entwickelte ihre eigene Variante; auf Barbados und Jamaika gehört der Reim zum kulturellen Erbe. Bevor es Bars gab, trank man Punch aus gemeinsam genutzten Bowlen - Geselligkeit war buchstäblich der Ausgangspunkt.
Das richtige Glas
Beim Rum-Punch dreht sich alles um die Kanne auf dem Tisch: eine großzügige Pitcher-Kanne oder Karaffe von mindestens einem Liter, in die reichlich Saft, Rum und Obst passen. Schenke ihn in robusten Tumblers aus oder - für Festivalstimmung - in farbenfrohen Tiki-Longdrinkgläsern. Eine schöne Glaskanne mit passenden Gläsern macht aus einem einfachen Punch sofort ein stilvoll angerichtetes Festbuffet. Für farbenfrohe Becher, in die du den Punch ausschenken kannst, schau dir unsere Tiki-Gläser an.
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Das richtige Werkzeug
Für einen sommerlichen Rum-Punsch verwendest du neben dem Glas einen Barlöffel zum Rühren, einen Jigger zum präzisen Abmessen, eine Bittersflasche und eine Zitruspresse. Das sind die Bar-Tools, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Bar-Tools & Cocktailsets.
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Variationen & Twists
Jede Insel hat ihren eigenen Punsch: jamaikanisch mit dunklem Rum und viel Muskatnuss, Barbados mit Falernum, Planter's Punch nur mit Limette und Zucker. Du kannst ihn ruhig einen Tag vorher zubereiten – durch das Ziehen wird Punsch besser. Alkoholfrei: Ersetze den Rum durch starken Rooibostee mit einem Spritzer Limette. Noch mehr Inspiration? Stöbere durch mehr als 100 Cocktailrezepte.
Serviertipp
Merke dir den Reim, und du kannst endlos mit den Zutaten variieren, die du zu Hause hast. Bereite den Punsch nie zu stark zu: „four of weak“ (Saft und Eis) gibt es nicht ohne Grund – er ist ein Getränk für einen langen Nachmittag, kein Sprint.
One, two, three, four: der Reim
Der karibische Reim lautet: one of sour, two of sweet, three of strong, four of weak. Das sind Teile und keine Zentiliter. Nimmst du einen Teil von 5 cl, erhältst du 5 cl Limettensaft, 10 cl Sirup, 15 cl Rum und 20 cl Saft oder Wasser. Unser Rezept folgt derselben Logik in größerem Maßstab. Der Vorteil: Du brauchst nie einen Messbecher. Eine Espressotasse, ein Glas oder ein Becher funktioniert genauso gut, solange du konsequent dasselbe Maß verwendest.
Für zehn oder zwanzig Gäste rechnen
Unser Grundrezept ergibt etwa einen Liter Mischung für sechs bis acht Personen, also zwei Gläser à 15 cl pro Person. Für zehn Gäste multiplizierst du alle Mengen mit 1,5: 45 cl Rum, 22 cl Limettensaft, 15 cl Sirup, 38 cl Ananassaft und 30 cl Orangensaft. Für zwanzig Gäste verdoppelst du diese Mengen noch einmal und verwendest zwei Krüge statt eines, denn aus einem Krug mit mehr als zwei Litern lässt sich schlecht ausschenken. Rechne außerdem mit etwa einem halben Kilo Eis pro Person.
Alkoholfreie Rum-Punsch
Ersetze die 30 cl Rum durch 30 cl starken, abgekühlten Rooibostee mit zwei Esslöffeln dunklem Rohrzuckersirup; der Tee bringt Tannine und der Sirup die Melassenote, die du normalerweise aus dem Rum erhältst. Alle anderen Mengen bleiben gleich: 15 cl Limettensaft, 25 cl Ananassaft, 20 cl Orangensaft und ein paar Spritzer Bitters, auch wenn diese eine Spur Alkohol enthalten. Lass den Punch mindestens zwei Stunden ziehen, denn ohne Alkohol dauert es länger, bis sich die Aromen verbinden. Frisch geriebene Muskatnuss bleibt auch hier unverzichtbar.
Welches Obst eignet sich am besten?
Wähle festes Obst, das einige Stunden in Flüssigkeit liegen kann, ohne auseinanderzufallen: Orangenscheiben und Limettenscheiben, Ananaswürfel, halbierte Erdbeeren und Mangostücke. Bananen, Melonen und Kiwis werden matschig und machen den Punch trüb. Gib das Obst erst eine halbe Stunde vor dem Servieren hinzu, sonst gibt es zu viel Wasser ab. Rechne mit etwa 300 Gramm Obst pro Liter Punch. Friere einige Ananaswürfel ein und verwende sie statt Eiswürfeln, dann wird der Punch nicht verdünnt, während er auf dem Tisch steht.
Häufig gestellte Fragen
Was kommt in einen Rum-Punch?
Für sechs bis acht Personen mischst du 30 cl goldenen oder dunklen Rum, 15 cl frischen Limettensaft, 10 cl Zuckersirup oder Grenadine, 25 cl Ananassaft und 20 cl Orangensaft mit einigen Spritzern Angostura Bitters. Frisches Obst und frisch geriebene Muskatnuss runden das Ganze ab.
Wie ist das Mischverhältnis für Rum-Punch?
Merke dir den karibischen Reim: one of sour, two of sweet, three of strong, four of weak. Also ein Teil Limettensaft, zwei Teile Sirup, drei Teile Rum und vier Teile Saft oder Eis. Mit dieser Formel machst du Punch in jeder Menge, ohne ein Rezept zu benötigen.
Wie viel Rum-Punch braucht man pro Person?
Rechne mit etwa 250 Millilitern pro Glas und mit zwei bis drei Gläsern pro Gast für einen ganzen Nachmittag. Das Grundrezept mit gut einem Liter reicht für sechs bis acht Gläser. Serviere ihn aus einer Karaffe mit mindestens einem Liter Fassungsvermögen; siehe unsere Karaffen.
Kann man Rum-Punch im Voraus zubereiten?
Auf jeden Fall: Mische alle Flüssigkeiten mindestens eine Stunde vorher oder sogar einen Tag vorher und lasse den Punch abgedeckt im Kühlschrank ziehen. Punch wird mit der Zeit besser. Eis und frisches Obst gibst du erst kurz vor dem Servieren hinzu, sonst wird alles verwässert.
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