Hurricane

Tropisch
& Tiki

Der Hurricane rast seit den vierziger Jahren durch New Orleans: ein tiefroter Sturm aus zwei Rumsorten, Passionsfrucht und Zitrusfrüchten. Er gab einem kompletten Glasmodell seinen Namen - dem an eine Sturmlaterne erinnernden Hurricaneglas - und ist das inoffizielle Wahrzeichen des Mardi Gras. Ein Schluck, und du hörst die Jazzmusik ganz von selbst.

Basis: Rum 7 Zutaten Glas: Hurricaneglas
Hurricane-Cocktail im Hurricaneglas
HURRICANE ✶ RUM ✶ HURRICANEGLAS ✶ SHAKE & SERVE ✶

Das Rezept
für deinen Tisch

Wie viele Personen?
Zutaten
1 Person
3 cl weißer Rum
3 cl dunkler Rum
3 cl Passionsfruchtpüree oder -saft
3 cl Orangensaft
1,5 cl frischer Limettensaft
1,5 cl Grenadine
Orangenscheibe und Cocktailkirsche
So wird er zubereitet
1

Beide Rumsorten, Passionsfrucht, Säfte und Grenadine 12 Sekunden lang mit Eis shaken.

2

In ein mit frischem Eis oder Crushed Ice gefülltes Hurricaneglas abseihen.

3

Kurz umrühren und die Farbe prüfen: tiefrot-orange.

4

Mit Orange und einer Kirsche garnieren.

Die Geschichte

Während des Zweiten Weltkriegs war Whiskey knapp, doch Rum aus der Karibik strömte nach New Orleans. Die Händler verpflichteten Barbesitzer sogar dazu, pro Kiste Whiskey Dutzende Kisten Rum abzunehmen. Pat O'Brien löste seinen Überschuss auf geniale Weise: Er mischte den Rum mit Passionsfruchtsirup und Zitrone und schenkte ihn in die Gläser von Sturmlaternen ein, die noch aus seiner Speakeasy-Zeit übrig waren. Der Hurricane wurde zum Getränk der Bourbon Street, wo er bis heute in fluoreszierenden Varianten über die Theke geht - auch wenn die frische Version unendlich viel besser ist.

Das richtige Glas

Dieser Cocktail hat sein eigenes Glas, und das ist nicht verhandelbar: das Hurricaneglas, nach einer altmodischen Sturmlaterne geformt, mit einer eleganten Taille und einem großzügigen Kelch von etwa 44 cl. Die hohe Form lässt die feurigen Farben des Cocktails wie einen Sonnenuntergang leuchten. Auch für Piña Coladas und andere tropische Mixgetränke unverzichtbar - mit einem Set Hurricanegläsern kann dein Tiki-Repertoire loslegen. Wer sein tropisches Repertoire erweitern möchte, findet Gläser mit Relief in unserer Tiki-Gläser-Kollektion.

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Das richtige Werkzeug

Für einen Hurricane brauchst du neben dem Glas einen Shaker, einen Barlöffel zum Umrühren und einen Jigger zum genauen Abmessen. Das sind die Barutensilien, die wir selbst verwenden; alles findest du in unseren Barutensilien & Cocktailsets.

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Variationen & Twists

Frischer Passionsfruchtsaft statt Sirup macht den Unterschied zwischen Kirmes und Klasse. Mit ausschließlich dunklem Rum wird er schwerer und wärmer. Für Partys eignet er sich hervorragend aus einem großen Krug - rechne mit einem Teil Mix auf einen Teil Eis und garniere jedes Glas. Mehr Inspiration? Stöbere durch mehr als 100 Cocktailrezepte.

Serviertipp

Verwende echtes Passionsfruchtpüree statt einer Fertigmischung - das ist der Unterschied zwischen Bourbon-Street-Tourist und Einheimischem. Serviere ihn mit einem langen Strohhalm und viel Eis.

Hurricane oder Mai Tai: der Unterschied

Beide basieren auf Rum, gehen ansonsten aber auseinander. Der Hurricane wird mit 3 cl weißem und 3 cl dunklem Rum, Passionsfrucht, Orangensaft, Limette und Grenadine zubereitet: fruchtig, tiefrot und zugänglich. Beim Mai Tai kommen gereifter Rum, Orangenlikör, Orgeat und Limettensaft zum Einsatz, ohne einen Tropfen Fruchtsaft. Dadurch schmeckt er trockener, nussiger und erwachsener. Auch das Glas unterscheidet sich: das hohe Hurricaneglas mit 44 cl gegenüber einem breiten Tiki-Glas. Wer tropische Cocktails zu süß findet, beginnt mit dem Mai Tai; wer das Fest von New Orleans sucht, mit dem Hurricane.

Wie stark ist ein Hurricane?

Im Glas kommst du auf ungefähr 12 Prozent. Die 6 cl Rum, zusammen 2,4 cl reiner Alkohol, werden mit 3 cl Passionsfrucht, 3 cl Orangensaft, 1,5 cl Limette und 1,5 cl Grenadine verlängert, und durch das Shaken und das Eis steigt das Gesamtvolumen auf etwa 20 cl. Das entspricht trotz des milden Geschmacks fast zwei Standardgläsern pro Glas. Genau darin liegt die Gefahr dieses Klassikers, denn die Frucht überdeckt den Rum vollständig. Serviere Wasser dazu und bleib bei zwei pro Abend.

Passionsfruchtpüree oder -sirup

Früchtepüree liefert das beste Ergebnis und ist in den Niederlanden tiefgekühlt gut erhältlich, oft in 20-Gramm-Würfeln oder in Ein-Kilo-Beuteln. Rechne mit 3 cl pro Glas, also etwa zwei vollreifen Passionsfrüchten. Fertiger Passionsfruchtsirup besteht hauptsächlich aus Zucker und Farbstoff und macht den Cocktail klebrig. Wenn du ihn trotzdem verwendest, halbiere die Grenadine. Fruchtfleisch direkt aus der Frucht geht ebenfalls, aber siebe es ab, da die Kerne sonst im Strohhalm stecken bleiben. Saft aus dem Tetrapak ist die schwächste Option.

Für eine Gruppe aus einer Karaffe

Der Hurricane eignet sich hervorragend für eine Karaffe, da alles geshakt wird und keine Kohlensäure enthalten ist. Multipliziere das Rezept mit der Personenzahl und mische alles außer dem Eis: Für zehn Gläser sind das 30 cl weißer Rum, 30 cl dunkler Rum, 30 cl Passionsfruchtpüree, 30 cl Orangensaft, 15 cl Limettensaft und 15 cl Grenadine. Stelle die Karaffe mindestens zwei Stunden kalt. Schenke beim Servieren einen Teil Mix auf einen Teil Eis, damit du die Verdünnung nachahmst, die normalerweise durch das Shaken entsteht. Garniere jedes Glas und nicht die Karaffe.

Häufig gestellte Fragen

Was steckt in einem Hurricane-Cocktail?

Ein Hurricane enthält 3 cl weißen Rum, 3 cl dunklen Rum, 3 cl Passionsfruchtpüree, 3 cl Orangensaft, 1,5 cl frischen Limettensaft und 1,5 cl Grenadine, garniert mit einer Orangenscheibe und einer Cocktailkirsche. Die beiden Rumsorten machen ihn kräftig, die Grenadine verleiht ihm die charakteristische tiefrote Farbe.

Wie macht man einen Hurricane-Cocktail?

Shake beide Rumsorten, die Passionsfrucht, die Säfte und die Grenadine zwölf Sekunden lang mit Eis und seihe alles in ein mit frischem Eis oder Crushed Ice gefülltes Glas ab. Kurz umrühren und mit Orange und einer Kirsche garnieren. Das hohe 44-cl-Glas bringt die Farbe zur Geltung; siehe unsere Hurricane-Gläser.

Was ist der Unterschied zwischen einem Hurricane und einem Mai Tai?

Der Hurricane ist fruchtiger und süßer: Im Mittelpunkt stehen Passionsfrucht, Orangensaft und Grenadine. Der Mai Tai enthält außer Limette keinen Fruchtsaft und bezieht seinen Geschmack aus Orgeat und Curaçao. Der Hurricane stammt aus New Orleans, der Mai Tai aus der kalifornischen Tiki-Bar von Trader Vic.

Wie viel Alkohol steckt in einem Hurricane?

Enthalten sind 6 cl Spirituosen auf gut 15 cl Flüssigkeit, was nach dem Shaken etwa 15 bis 18 Prozent Alkohol ergibt. Das ist deutlich mehr als bei Wein und erheblich mehr, als der fruchtige Geschmack vermuten lässt. Rechne pro Hurricane mit etwa anderthalb Standardgläsern Alkohol.

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